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13.04.2026


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Gefälschte Benachrichtigungskarten

Man hat mich betrogen!

Vorsicht vor gefälschten Benachrichtigungskarten im Briefkasten

Immer häufiger werden insbesondere ältere Menschen Ziel von Betrugsversuchen über scheinbar harmlose Benachrichtigungskarten im Briefkasten. Diese sehen aus wie Mitteilungen von Paketdiensten oder Behörden – sind jedoch gefälscht.

Auch die Polizei in Schleswig-Holstein warnt vor dieser Masche.


Wie funktionieren diese Betrugsversuche?

Die Karten erwecken den Eindruck, dass ein Paket nicht zugestellt werden konnte. Empfänger werden aufgefordert:

  • eine Telefonnummer anzurufen
  • einen QR-Code zu scannen
  • eine Internetseite zu besuchen

Ziel ist es, persönliche Daten zu erhalten oder Kosten zu verursachen (z. B. durch teure Telefonnummern).

Hinweise der Polizei Schleswig-Holstein

Die Polizei Schleswig-Holstein rät:

  • Seien Sie misstrauisch bei unbekannten Benachrichtigungen.
  • Rufen Sie keine unbekannten Telefonnummern zurück.
  • Scannen Sie keine QR-Codes von verdächtigen Karten.
  • Geben Sie niemals persönliche Daten am Telefon oder im Internet preis.
  • Nutzen Sie im Zweifel nur offizielle Kontaktwege der bekannten Paketdienste.
  • Informieren Sie die Polizei, wenn Sie einen Betrugsversuch vermuten.

Die Polizei betont: Seriöse Paketdienste fordern niemals zur Eingabe sensibler Daten über solche Karten auf.


Woran erkennt man eine Fälschung?

Achten Sie besonders auf:

  • Fehlende oder unklare Absender
  • Rechtschreibfehler oder ungewöhnliche Formulierungen
  • Druck zur schnellen Kontaktaufnahme („dringend“, „sofort melden“)
  • Ungewöhnliche Telefonnummern (z. B. Mobilnummern)
  • Keine oder unplausible Sendungsnummer

Was sollten Sie konkret tun?

  • Ignorieren Sie verdächtige Karten.
  • Werfen Sie diese im Zweifel weg.
  • Fragen Sie Angehörige oder Vertrauenspersonen um Rat.
  • Wenden Sie sich bei Unsicherheit an die Polizei (Telefon 110 nur im Notfall).

Gemeinsam vorbeugen

Die Polizei empfiehlt außerdem:

  • Sprechen Sie mit Nachbarn und Freunden über solche Betrugsmaschen
  • Informieren Sie insbesondere ältere Mitmenschen
  • Bleiben Sie aufmerksam – Betrüger entwickeln ständig neue Methoden

Unser Fazit

👉 Im Zweifel gilt immer: Nicht reagieren – erst prüfen, dann handeln.

Mit Aufmerksamkeit und gegenseitiger Unterstützung lassen sich viele Betrugsversuche verhindern.


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