25.06.2026

Wünsche-, Ideen- und Sorgen-Briefkasten

Ihre Meinung zählt!

Der Seniorenbeirat Schönberg hat ein offenes Ohr für Ihre Wünsche, Ideen und Sorgen. Teilen Sie uns mit, was Sie bewegt und helfen Sie mit, Schönberg noch seniorenfreundlicher zu gestalten.

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Schönberg mit dem Fahrrad entdecken

Das Ostseebad Schönberg und die Probstei lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Für Gäste und Einheimische bietet die „Sprottenflotte“ eine moderne und umweltfreundliche Möglichkeit, mobil zu sein und die reizvolle Küstenlandschaft aktiv zu erleben.

Ob entlang der Ostsee, durch die Probsteier Dörfer oder zu den schönen Stränden — zahlreiche gut ausgebaute Radwege laden zu entspannten Touren für jedes Alter ein. Mit den Fahrrädern der „Sprottenflotte“ können Besucherinnen und Besucher flexibel unterwegs sein und die Region ganz individuell entdecken.

Der Seniorenbeirat Schönberg begrüßt dieses nachhaltige Angebot, das Bewegung, Begegnung und umweltfreundliche Mobilität miteinander verbindet. Wir wünschen allen Gästen viel Freude beim Erkunden unseres schönen Ostseebades und der gesamten Probstei!

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> unter > Sicher im Straßenverkehr > Mit Pedelecs & E-Bikes > Die Sprottenflotte


Start

Was gibt es Schöneres, als das neue Jahr mit einer frischen Brise Ostseeluft zu beginnen? Der Seniorenbeirat Schönberg heißt Sie herzlich willkommen auf seiner Internetseite und in unserem wunderschönen Ostseebad.


Pflegegrade und Pflegeleistungen im Mittelpunkt einer gut besuchten Informationsveranstaltung des Seniorenbeirates Schönberg

Von links: Frau Gottfriedsen (Pflegedienstleitung der stationären Pflege des ASB), Herr Kroczynski (Geschäftsstellenleiter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Schönberg), Hans-Jürgen Ehmke (Vorsitzender des Seniorenbeirates Schönberg), Harald Tibus (stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates Schönberg) sowie Bürgermeister Peter A. Kokocinski vor Beginn der Informationsveranstaltung „Pflegegrade – Welche Leistungen gibt es und wie beantragt man sie?“ im Rathaussaal des Schönberger Rathauses am 24. Juni 2026.

Trotz sommerlicher Temperaturen fanden am 24. Juni 2026 zahlreiche Seniorinnen und Senioren den Weg in den Rathaussaal des Schönberger Rathauses, um sich über das wichtige Thema „Pflegegrade – Welche Leistungen gibt es und wie beantragt man sie?“ zu informieren. Zu der Veranstaltung hatte der Seniorenbeirat Schönberg eingeladen.

Der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Hans-Jürgen Ehmke, begrüßte gemeinsam mit seinem Stellvertreter Harald Tibus die Besucherinnen und Besucher. Beide freuten sich über das große Interesse an diesem für viele Menschen wichtigen Thema.


Bürgermeister Peter A. Kokocinski richtete einleitende und herzliche Begrüßungsworte an die Anwesenden

Auch Bürgermeister Peter A. Kokocinski richtete einleitende und herzliche Begrüßungsworte an die Anwesenden. In seiner Ansprache hob er die Bedeutung solcher Informationsveranstaltungen für die älteren Menschen in Schönberg hervor. Gleichzeitig sprach er dem Seniorenbeirat seinen besonderen Dank für dessen ehrenamtliches Engagement aus. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass ein ehrenamtlich tätiges Gremium mit so viel Einsatz immer wieder informative, hervorragend organisierte und für Seniorinnen und Senioren wertvolle Veranstaltungen auf die Beine stelle. Der Seniorenbeirat leiste damit einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben im Ostseebad Schönberg und ermögliche älteren Menschen, sich über aktuelle Themen zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und Gemeinschaft zu erleben. Für dieses kontinuierliche Engagement verdiene der Seniorenbeirat große Anerkennung und Respekt.


Als Referenten konnten Herr Kroczynski, Geschäftsstellenleiter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Schönberg, sowie Frau Gottfriedsen, Pflegedienstleitung der stationären Pflege des ASB, gewonnen werden.

Als Referenten konnten Herr Kroczynski, Geschäftsstellenleiter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Schönberg, sowie Frau Gottfriedsen, Pflegedienstleitung der stationären Pflege des ASB, gewonnen werden. Eigentlich sollte auch Frau Pyschik, Pflegedienstleitung der Tagespflege, über ihren Arbeitsbereich berichten. Sie musste ihre Teilnahme jedoch kurzfristig absagen und ließ sich entschuldigen.


Herr Kroczynski und Frau Gottfriedsen erläuterten den Besucherinnen und Besuchern ausführlich das Thema „Pflegegrade – Welche Leistungen gibt es und wie beantragt man sie?“.

Herr Kroczynski und Frau Gottfriedsen erläuterten den Besucherinnen und Besuchern ausführlich das Thema „Pflegegrade – Welche Leistungen gibt es und wie beantragt man sie?“. Da dieses Thema viele ältere Menschen sowie deren Angehörige beschäftigt und nicht alle Interessierten an der Veranstaltung teilnehmen konnten, hat der Seniorenbeirat die wichtigsten Inhalte des Vortrages nachfolgend zusammengefasst.


Pflegegrade – Welche Leistungen gibt es und wie beantragt man sie?

Die gesetzliche Pflegeversicherung unterscheidet fünf Pflegegrade. Sie richten sich danach, wie stark die Selbstständigkeit eines Menschen im Alltag eingeschränkt ist.

Pflegegrad 1

Bei einer geringen Beeinträchtigung der Selbstständigkeit besteht unter anderem Anspruch auf den monatlichen Entlastungsbetrag, Pflegehilfsmittel, Zuschüsse zur Wohnraumanpassung sowie kostenlose Pflegeberatung.

Pflegegrad 2

Bei einer erheblichen Beeinträchtigung der Selbstständigkeit können Pflegegeld, Pflegesachleistungen durch einen ambulanten Pflegedienst, Tages- und Nachtpflege, Kurzzeitpflege sowie Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden.

Pflegegrad 3

Bei einer schweren Beeinträchtigung der Selbstständigkeit erhöhen sich die Leistungen der Pflegeversicherung. Betroffene erhalten umfangreichere Unterstützung sowohl im häuslichen als auch im stationären Bereich.

Pflegegrad 4

Dieser Pflegegrad ist für Menschen vorgesehen, deren Selbstständigkeit schwerst beeinträchtigt ist. Entsprechend steigen die finanziellen Leistungen und Unterstützungsangebote deutlich an.

Pflegegrad 5

Pflegegrad 5 erhalten Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen und besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung. Hier stehen die höchsten Leistungen der Pflegeversicherung zur Verfügung.

Wie beantragt man einen Pflegegrad?

Der Antrag wird bei der Pflegekasse gestellt, die bei der jeweiligen Krankenkasse angesiedelt ist. Anschließend beauftragt die Pflegekasse den Medizinischen Dienst (MD) mit einer Begutachtung.

Dabei wird nicht die Erkrankung selbst bewertet, sondern vielmehr die Frage, wie selbstständig die betroffene Person ihren Alltag noch bewältigen kann. Berücksichtigt werden unter anderem

  • die Mobilität,
  • die geistigen und kommunikativen Fähigkeiten,
  • die Selbstversorgung,
  • der Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen,
  • sowie die Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte.

Nach der Begutachtung entscheidet die Pflegekasse über die Einstufung in einen Pflegegrad und informiert die Antragstellerin oder den Antragsteller schriftlich.

Praktischer Hinweis

Herr Kroczynski und Frau Gottfriedsen empfahlen, sich auf den Begutachtungstermin sorgfältig vorzubereiten. Hilfreich ist es, bereits einige Tage vorher festzuhalten, bei welchen alltäglichen Tätigkeiten regelmäßig Unterstützung benötigt wird. Auch Angehörige sollten möglichst am Begutachtungstermin teilnehmen, da sie die Situation oft besonders gut schildern können.

Die Referenten machten deutlich, dass viele Menschen zunächst zögern, einen Pflegegrad zu beantragen. Dabei eröffnet bereits ein anerkannter Pflegegrad vielfältige Möglichkeiten der Unterstützung und kann wesentlich dazu beitragen, möglichst lange selbstständig in der eigenen Wohnung leben zu können.


Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum zeigten, wie groß der Informationsbedarf zu diesem Thema ist. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, ihre persönlichen Anliegen direkt mit den Referenten zu besprechen und individuelle Hinweise für ihre eigene Situation oder die ihrer Angehörigen zu erhalten.

Neben den fachlichen Informationen bot die Veranstaltung auch Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Wie bei den Veranstaltungen des Seniorenbeirates üblich, standen Kaffee sowie zahlreiche selbstgebackene Torten und Kuchen bereit, die von den Gästen gerne angenommen wurden. In gemütlicher Atmosphäre entstanden viele interessante Gespräche zwischen den Besucherinnen und Besuchern sowie den Referenten.

Unter den Gästen befanden sich neben Bürgermeister Peter A. Kokocinski auch die Gemeindevertreterin Dagmar Henschel sowie der Gemeindevertreter Bernd Dombrowski, die mit ihrer Anwesenheit ihre Wertschätzung für die Arbeit des Seniorenbeirates und ihr Interesse an den Belangen älterer Menschen in Schönberg zum Ausdruck brachten.


Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes überreichten Hans-Jürgen Ehmke und Harald Tibus den beiden Referenten jeweils ein Präsent.

Zum Abschluss der gelungenen Informationsveranstaltung bedankten sich der Vorsitzende des Seniorenbeirates Schönberg, Hans-Jürgen Ehmke, und sein Stellvertreter Harald Tibus herzlich bei den beiden Referenten, Herrn Kroczynski, Geschäftsstellenleiter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Schönberg, und Frau Gottfriedsen, Pflegedienstleitung der stationären Pflege des ASB, für ihren informativen, verständlich gestalteten und praxisnahen Vortrag zum Thema „Pflegegrade – Welche Leistungen gibt es und wie beantragt man sie?“.

Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes überreichten Hans-Jürgen Ehmke und Harald Tibus den beiden Referenten jeweils ein Präsent. Die Besucherinnen und Besucher würdigten den überzeugenden Vortrag und das große Engagement von Herrn Kroczynski und Frau Gottfriedsen mit lang anhaltendem Applaus.


Der ASB in Schönberg – ein starker Partner für ältere Menschen

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren in Schönberg und der Probstei. Mit seinen vielfältigen Angeboten unterstützt er ältere Menschen dabei, möglichst lange selbstbestimmt und gut versorgt zu leben.

Stationäre Pflege

Die stationäre Pflegeeinrichtung des ASB bietet älteren Menschen, die dauerhaft auf Unterstützung angewiesen sind, ein sicheres und wohnliches Zuhause. Qualifizierte Pflegekräfte kümmern sich rund um die Uhr um die Bewohnerinnen und Bewohner und gewährleisten eine individuelle und würdevolle Betreuung. Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung werden auch gemeinsame Aktivitäten und soziale Kontakte gefördert, um die Lebensqualität zu erhalten.

Tagespflege

Die Tagespflege des ASB richtet sich an Seniorinnen und Senioren, die weiterhin in ihrer eigenen Wohnung leben möchten, tagsüber jedoch Betreuung, Unterstützung und Gemeinschaft wünschen. Gleichzeitig werden pflegende Angehörige spürbar entlastet. Die Gäste verbringen den Tag in einer freundlichen Umgebung mit gemeinsamen Mahlzeiten, Beschäftigungsangeboten und pflegerischer Begleitung und kehren am Abend wieder in ihr Zuhause zurück.

ASB-Pflegewohngruppen in Schönberg

Eine weitere Wohnform bieten die ASB-Pflegewohngruppen in Schönberg. Sie verbinden selbstständiges Wohnen mit der Sicherheit einer bedarfsgerechten Betreuung. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner verfügt über einen privaten Wohnbereich, während Gemeinschaftsräume das Miteinander fördern. Dieses Wohnkonzept schafft eine familiäre Atmosphäre und ermöglicht ein möglichst selbstbestimmtes Leben bei gleichzeitig vorhandener Unterstützung.

Die Informationsveranstaltung machte deutlich, wie wichtig verständliche Informationen rund um die Themen Pflege, Betreuung und Wohnen im Alter sind. Der Seniorenbeirat Schönberg wird deshalb auch künftig regelmäßig Vorträge und Informationsveranstaltungen anbieten, um Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige bei wichtigen Entscheidungen zu unterstützen und ihnen kompetente Ansprechpartner vorzustellen.

Der Seniorenbeirat Schönberg bedankt sich herzlich bei Herrn Kroczynski und Frau Gottfriedsen für den informativen, praxisnahen und verständlich gestalteten Vortrag sowie bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr großes Interesse. Ein besonderer Dank gilt außerdem den vielen Helferinnen und Helfern, die mit selbstgebackenen Torten und Kuchen sowie ihrer tatkräftigen Unterstützung erneut zum Gelingen eines gelungenen Nachmittags beigetragen haben.


Zweite öffentliche Sitzung des Seniorenbeirates (22. Juni)
19. Gewerbeschau (07. Juni)

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> mehr unter > Rückblick auf 2026


Hitze kann für ältere Menschen gefährlich werden

Besonders ältere Menschen reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen

Was Seniorinnen und Senioren in Schönberg jetzt wissen sollten

Heiße Sommertage werden auch bei uns in Schleswig-Holstein immer häufiger. Besonders ältere Menschen reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen. Der Körper kann Hitze schlechter ausgleichen, das Durstgefühl nimmt oft ab und viele Erkrankungen oder Medikamente belasten zusätzlich den Kreislauf. Deshalb informiert das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe regelmäßig über Vorsorge und Selbsthilfe bei Hitze.

Auch wir, der Seniorenbeirat Schönberg, möchten ältere Menschen in unserer Gemeinde dafür sensibilisieren, wie wichtig der richtige Umgang mit großer Hitze ist.

Warum Hitze im Alter gefährlich sein kann?

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> mehr unter > Alles um Gesundheit > Hitze – Vorsorge und Selbsthilfe


Ein besonderer Blick in den Himmel – Die Sternwarte der Gemeinschaftsschule Probstei

Viele Bürgerinnen und Bürger wissen gar nicht, dass sich in Schönberg eine echte Sternwarte befindet. Auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) steht seit 2017 eine moderne Sternwarte, die jungen Menschen die faszinierende Welt der Astronomie näherbringt. Sie ist ein besonderes Alleinstellungsmerkmal unserer Gemeinde und weit über die Region hinaus bekannt.

Unter der Betreuung engagierter Lehrkräfte können Schülerinnen und Schüler dort Planeten, den Mond, Sternhaufen und andere Himmelsobjekte beobachten. Die Sternwarte wird im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften genutzt und weckt Interesse an Naturwissenschaft, Technik und Raumfahrt.

Besonders erfreulich ist, dass die Sternwarte inzwischen auch der Öffentlichkeit bei ausgewählten Veranstaltungen offensteht. So werden regelmäßig Sonnenbeobachtungen, Astronomietage und Informationsveranstaltungen angeboten. Dabei erhalten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit speziellen Teleskopen die Sonne, den Mond und die Planeten aus nächster Nähe zu betrachten und spannende Einblicke in die Astronomie zu gewinnen.

Der Seniorenbeirat Schönberg begrüßt dieses außergewöhnliche Angebot ausdrücklich. Die Sternwarte bietet Menschen jeden Alters die Möglichkeit, Neues zu entdecken, Wissen zu erweitern und sich für die Wunder unseres Universums zu begeistern. Gerade für Seniorinnen und Senioren können solche Veranstaltungen interessante Begegnungen schaffen und einen Blick auf Themen eröffnen, die im Alltag oft zu kurz kommen.

Wir empfehlen daher allen Interessierten, die Veranstaltungen der Sternwarte der Gemeinschaftsschule Probstei im Auge zu behalten. Ein Besuch lohnt sich – denn ein Blick in den Sternenhimmel zeigt immer wieder, wie faszinierend und vielfältig unsere Welt ist.

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> mehr unter > Internet > Sternwarte der GSP Schöberg


Foto: WebMaster *
Hinweis des Seniorenbeirates Schönberg:
Das verwendete Bild dient ausschließlich der Illustration des Themas Verkehrssicherheit in verkehrsberuhigten Bereichen. Es handelt sich nicht um eine Aufnahme der Lampschen Koppel in Schönberg. Der Seniorenbeirat hat bewusst auf die Verwendung eines Originalfotos verzichtet, um Missverständnisse oder Irritationen bei Anwohnerinnen, Anwohnern und Verkehrsteilnehmern zu vermeiden.

Seniorenbeirat Schönberg unterstützt verstärkte Verkehrsüberwachung in der Lampschen Koppel

Der Seniorenbeirat des Ostseebades Schönberg begrüßt die Entscheidung, in der Lampschen Koppel künftig verstärkt gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen vorzugehen und Verkehrssünder konsequent zur Verantwortung zu ziehen.

Die Lampsche Koppel ist als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen. Hier gilt Schrittgeschwindigkeit. Messungen haben jedoch gezeigt, dass diese vorgeschriebene Geschwindigkeit von vielen Fahrzeugführern regelmäßig deutlich überschritten wird. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene bauliche Maßnahmen geprüft oder umgesetzt, um die Situation zu verbessern. Poller, Fahrbahnverschwenkungen, Ausbuchtungen und Bepflanzungen konnten jedoch keinen dauerhaften Erfolg bringen.

Aus Sicht des Seniorenbeirates ist daher der Schritt nachvollziehbar, nun verstärkt auf Kontrollen und Sanktionen zu setzen.

Gerade ältere Menschen leiden unter der aktuellen Verkehrssituation. Viele Seniorinnen und Senioren fühlen sich in der Lampschen Koppel unsicher und meiden diesen Straßenabschnitt inzwischen ganz. Dabei sollte ein verkehrsberuhigter Bereich eigentlich ein Ort sein, an dem Fußgängerinnen und Fußgänger, Kinder sowie ältere Menschen sicher unterwegs sein können.

Besonders problematisch ist, dass sich die Verkehrsbelastung nicht nur auf die Lampsche Koppel beschränkt. Auch in den angrenzenden Straßen hat das Verkehrsaufkommen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Immer wieder erreichen den Seniorenbeirat Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern, die sich über zu schnelles Fahren und rücksichtsloses Parken beschweren.

Ein besonderes Ärgernis stellt dabei die Harderkoppel dar. Obwohl dort Tempo 30 gilt, wird nach Beobachtungen vieler Anwohner häufig schneller gefahren. Gleichzeitig sorgen parkende Fahrzeuge entlang der Straße für unübersichtliche Verkehrssituationen. Da die Harderkoppel als wichtige Durchgangsstraße zu weiteren Wohngebieten genutzt wird, entstehen immer wieder gefährliche Situationen für Fußgängerinnen und Fußgänger.

Für ältere Menschen bedeutet dies oft eine erhebliche Einschränkung ihrer Mobilität. Wer unsicher auf den Beinen ist, einen Rollator nutzt oder in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, empfindet zu schnelles Fahren und unübersichtliche Straßenverhältnisse als besondere Belastung.

Der Seniorenbeirat setzt sich deshalb weiterhin für sichere Straßen, gut nutzbare Gehwege und eine rücksichtsvolle Verkehrskultur in Schönberg ein. Verkehrsberuhigte Bereiche und Tempo-30-Zonen müssen ihren Namen auch verdienen. Die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer darf nicht hinter den Interessen eiliger Autofahrer zurückstehen.

Wir hoffen, dass die angekündigten Maßnahmen dazu beitragen, die Situation in der Lampschen Koppel und den angrenzenden Straßen nachhaltig zu verbessern und die Wohnqualität für alle Bürgerinnen und Bürger – insbesondere für ältere Menschen – zu erhöhen.


Persönliche Beobachtungen zur Verkehrssituation in der Lampschen Koppel

Als Mitglied des Seniorenbeirates und Webmaster unserer Homepage gehe ich fast täglich meine rund fünf Kilometer lange Strecke durch Schönberg. Dabei führt mein Weg regelmäßig durch die Lampsche Koppel.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass sich dort nach meiner Beobachtung kaum ein Autofahrer an die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit hält. Viele Fahrzeuge fahren deutlich schneller, obwohl die Straße als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen ist. Diese Situation empfinde ich nicht nur für mich als Senior als gefährlich, sondern auch für andere Fußgängerinnen und Fußgänger.

Besonders besorgniserregend ist, dass es immer wieder zu Situationen kommt, in denen Verkehrsteilnehmer wenig Verständnis für die Rechte von Fußgängern zeigen. So wurde ich bereits angehupt und aufgefordert, die Fahrbahn zu verlassen oder andere Wege zu benutzen. Dabei gehört die Straße im verkehrsberuhigten Bereich allen Verkehrsteilnehmern, und Fußgänger haben dort besondere Rechte.

Noch wichtiger ist jedoch der Schutz unserer Kinder. Kinder müssen in einem verkehrsberuhigten Bereich spielen können, ohne durch zu schnell fahrende Fahrzeuge gefährdet zu werden. Umso bedenklicher ist es, wenn Autofahrer sogar verlangen, dass Kinder die Straße verlassen und stattdessen auf einen Spielplatz gehen sollen. Ein Fahrer rief einmal verärgert: „Geht auf den Spielplatz!“

Ein verkehrsberuhigter Bereich ist jedoch bewusst so gestaltet, dass sich Menschen dort sicher bewegen und Kinder auch spielen dürfen. Wer dort mit dem Auto unterwegs ist, muss seine Fahrweise entsprechend anpassen und besondere Rücksicht nehmen.

Aus diesen Gründen begrüße ich die angekündigten Maßnahmen zur stärkeren Überwachung der Geschwindigkeit ausdrücklich. Sie dienen nicht dazu, Autofahrer zu schikanieren, sondern sollen die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer schützen und die Lebensqualität in diesem Wohngebiet verbessern.

Roland Dürre
Mitglied des Seniorenbeirates Schönberg
Webmaster der Homepage des Seniorenbeirates


Plakat: WebMaster *

Bahnstrecke „Hein Schönberg“ – Große Chance für ältere Menschen in Schönberg

Bahnhof Schönberg soll fit gemacht werden – Barrierefreiheit muss dabei oberste Priorität haben

Die Reaktivierung der Bahnstrecke „Hein Schönberg“ zwischen Kiel und Schönberger Strand nimmt weiter Gestalt an. Nachdem die Strecke bereits bis Schönkirchen in Betrieb genommen wurde und Ende 2026 Probsteierhagen folgen soll, ist die Anbindung von Schönberg für Ende 2027 vorgesehen. Damit rückt die Rückkehr des Zugverkehrs in die Probstei spürbar näher.

Besonders erfreulich ist, dass derzeit auch über die zukünftige Gestaltung des Bahnhofsumfeldes in Schönberg nachgedacht wird. Nach aktuellen Berichten laufen die Planungen für eine bessere Anbindung des Bahnhofs. Unter anderem wird über zusätzliche Bushaltestellen und eine verbesserte Verknüpfung zwischen Bus und Bahn diskutiert. Viele Einzelheiten sind jedoch noch offen.

Für den Seniorenbeirat Schönberg ist dies ein wichtiger Zeitpunkt, um die Interessen älterer Menschen in die Diskussion einzubringen.

Mobilität bedeutet Lebensqualität

Für viele Seniorinnen und Senioren ist Mobilität ein entscheidender Faktor, um selbstständig am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Arztbesuche in Kiel, Einkäufe, Behördengänge, kulturelle Veranstaltungen oder Besuche bei Familie und Freunden müssen auch dann möglich bleiben, wenn das eigene Auto nicht mehr genutzt werden kann.

Die Bahnstrecke „Hein Schönberg“ bietet hier große Chancen. Die geplanten Zugverbindungen sollen nicht nur regelmäßig verkehren, sondern auch deutlich schnellere Fahrzeiten nach Kiel ermöglichen als manche bisherige Busverbindung.

Der Bahnhof muss für alle erreichbar sein

Ein moderner Bahnhof ist jedoch nur dann ein Gewinn, wenn er von allen Menschen problemlos genutzt werden kann.

Aus Sicht des Seniorenbeirates gehören dazu insbesondere:

  • sichere und gut beleuchtete Fußwege zum Bahnhof,
  • ausreichend Sitzmöglichkeiten,
  • kurze und übersichtliche Wege zwischen Bus und Bahn,
  • barrierefreie Zugänge ohne Stufen,
  • ausreichend breite Wege für Rollatoren und Rollstühle,
  • gut lesbare Fahrgastinformationen,
  • Behindertenparkplätze in unmittelbarer Bahnhofsnähe,
  • sichere Querungsmöglichkeiten für Fußgängerinnen und Fußgänger.

Gerade ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität dürfen nicht vor zusätzlichen Hindernissen stehen, wenn sie künftig die Bahn nutzen möchten.

Bus und Bahn müssen zusammenpassen

Besondere Bedeutung hat die Anbindung an das bestehende Busnetz. Viele ältere Menschen werden den Bahnhof nicht zu Fuß erreichen können. Deshalb muss gewährleistet sein, dass Busse zeitlich abgestimmt verkehren und möglichst nah an den Bahnsteigen halten.

Die aktuellen Überlegungen, die Zahl der Bushaltestellen am Bahnhof zu erhöhen und die Verknüpfung von Bus und Bahn zu verbessern, gehen in die richtige Richtung. Entscheidend wird jedoch sein, wie diese Planungen letztlich umgesetzt werden.

Seniorenbeirat möchte beteiligt werden

Der Seniorenbeirat Schönberg begrüßt die Reaktivierung der Bahnstrecke ausdrücklich. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Bedürfnisse älterer Menschen bei den weiteren Planungen von Anfang an berücksichtigt werden.

Barrierefreiheit darf nicht erst nach Fertigstellung eines Projektes diskutiert werden. Sie muss bereits in der Planungsphase selbstverständlich sein.

Deshalb setzt sich der Seniorenbeirat dafür ein, frühzeitig in die Gespräche über die Gestaltung des Bahnhofes und seines Umfeldes einbezogen zu werden. Die Erfahrungen älterer Menschen können dazu beitragen, dass der Bahnhof Schönberg zu einem Ort wird, der für alle Generationen gut nutzbar ist.

Unser Fazit

Mit der Bahnstrecke „Hein Schönberg“ erhält Schönberg nach vielen Jahrzehnten wieder einen direkten Bahnanschluss an Kiel. Dies ist eine große Chance für die Mobilität in der Probstei.

Damit diese Chance auch für ältere Menschen Wirklichkeit wird, müssen Erreichbarkeit, Anbindung und Barrierefreiheit von Anfang an konsequent mitgedacht werden. Der Seniorenbeirat wird die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten und sich weiterhin für die Interessen der Seniorinnen und Senioren einsetzen.

Lesen Sie

> mehr unter > Übrigens … > Bahnstrecke „Hein Schönberg“ – Aktueller Stand

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