
Fotos: WebMaster
Ein Besuch auf der Homepage des Seniorenbeirates Schönberg lohnt sich immer – hier finden Sie aktuelle Informationen, interessante Veranstaltungen, wichtige Hinweise und Wissenswertes rund um das Leben im Ostseebad Schönberg. Schauen Sie regelmäßig vorbei – wir freuen uns auf Sie!

Kur-Apotheke in Schönberg schließt zum Jahresende – Betreuung geht weiter

Der Seniorenbeirat Schönberg informiert über eine wichtige Veränderung in der örtlichen Apothekenversorgung.
Zum 31. Dezember 2026 schließt die Königlich privilegierte und Kur-Apotheke in Schönberg ihre Türen.
Wie Apotheker Thomas Pekrun in einem Informationsflyer mitteilt, können sich die bisherigen Kundinnen und Kunden künftig in der nur etwa 90 Meter entfernten Ostsee-Apotheke in der Bahnhofstraße 20 weiter betreuen lassen.
Die Ostsee-Apotheke bietet neben der persönlichen Beratung unter anderem die Vorbestellung und Lieferung von Medikamenten sowie eine neue Dienstleistung an: die individuelle Zusammenstellung von Arzneimitteln in Wochenblistern nach Einnahmezeitpunkten.
Besonders wichtig: Wer bisher eine Kundenkarte der Kur-Apotheke besitzt, kann auf Wunsch seine gespeicherten Kundendaten in die Ostsee-Apotheke übernehmen lassen. Dafür ist eine ausdrückliche Einwilligung erforderlich.
Der Seniorenbeirat Schönberg möchte insbesondere ältere Menschen frühzeitig auf diese Veränderung aufmerksam machen, damit die gewohnte Arzneimittelversorgung möglichst reibungslos fortgesetzt werden kann.
Ostsee-Apotheke Schönberg
Bahnhofstraße 20, 24217 Schönberg
Telefon: 04344 9743
Internet: https://www.apotheke-ostsee.de
Weitere Einzelheiten finden Sie im Informationsflyer der Apotheke, den wir Ihnen hier als PDF-Datei zur Verfügung stellen:
Ihr Seniorenbeirat Schönberg

Es geht wieder los: Schüler vermitteln Computerwissen!
Auch in diesem Jahr setzt der Seniorenbeirat Schönberg gemeinsam mit der Gemeinschaftsschule Probstei seine bewährte Aktion „Schüler vermitteln Computerwissen“ fort.
Engagierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe unterstützen Seniorinnen und Senioren ganz praktisch und individuell beim Umgang mit Handy, Smartphone, Notebook und PC. Ob Fragen zu Apps, E-Mails, Fotos, Einstellungen oder zum sicheren Umgang mit dem Internet – hier darf gefragt, ausprobiert und gemeinsam nach einer Lösung gesucht werden.
Das Besondere daran: Jung und Alt lernen miteinander und voneinander. Während die Jugendlichen ihr digitales Wissen weitergeben, entstehen persönliche Gespräche und Begegnungen zwischen den Generationen.
Los geht es am Dienstag, 3. November 2026, um 16:00 Uhr in der Gemeinschaftsschule Schönberg. Treffpunkt ist der Eingang zur Aula der Gemeinschaftsschule. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gerät mit, damit die Fragen direkt daran geklärt werden können.
Eine Anmeldung ist unter 04344 4145844 oder mobil unter 0171 7772800 erforderlich. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2026.
Der Seniorenbeirat freut sich sehr, dass diese generationenübergreifende Aktion wieder stattfinden kann, und bedankt sich schon jetzt bei den Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Probstei für ihre Unterstützung.
Herzlichen Dank an den „Kieler Express am Wochenende“!
Unsere Aktion „Schüler vermitteln Computerwissen“ findet erneut Beachtung in der regionalen Presse!
Wir freuen uns sehr, dass auch der „Kieler Express am Wochenende“ in seiner Ausgabe Jahrgang 36, Nr. 43, über unsere Veranstaltung „Schüler vermitteln Computerwissen“ berichtet und damit auf ein wichtiges gemeinsames Projekt des Seniorenbeirates Schönberg und der Gemeinschaftsschule Probstei aufmerksam macht.
Bei dieser Aktion unterstützen engagierte Schülerinnen und Schüler ältere Menschen im Umgang mit Smartphone, Notebook und Computer. Dabei geht es nicht nur um digitale Kenntnisse, sondern auch um das Miteinander der Generationen.
Die Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Seniorenbeirates Schönberg bedanken sich ganz herzlich bei der Redaktion des „Kieler Express am Wochenende“ für die freundliche Berichterstattung und die wertvolle Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit.
Durch solche Veröffentlichungen erreichen wir noch mehr Seniorinnen und Senioren und können ihnen Mut machen, sich mit der digitalen Welt vertraut zu machen.
Vielen Dank an den „Kieler Express am Wochenende“ – wir freuen uns sehr über diese Unterstützung!
Ihr Seniorenbeirat Schönberg
Der PROBSTEER berichtet über unsere Veranstaltung „Schüler vermitteln Computerwissen“
Darüber freuen wir uns sehr!
In seiner Ausgabe Nr. 42 vom 16. Oktober 2026 weist der PROBSTEER auf unsere beliebte Veranstaltung „Schüler vermitteln Computerwissen“ hin, die am Dienstag, dem 3. November 2026, um 16 Uhr in der Gemeinschaftsschule Probstei stattfindet.
Der Seniorenbeirat Schönberg freut sich sehr über diese Unterstützung durch die örtliche Presse. Mit dem Zeitungsbericht werden noch mehr Seniorinnen und Senioren auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, sich von engagierten Schülerinnen und Schülern beim Umgang mit Smartphone, Notebook und Computer helfen zu lassen.
Die Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Seniorenbeirates Schönberg bedanken sich ganz herzlich bei der Redaktion des PROBSTEER für die Veröffentlichung und die damit verbundene Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit.
Denn gerade solche Hinweise tragen dazu bei, Menschen zusammenzubringen und die digitale Teilhabe älterer Menschen in unserer Gemeinde zu fördern.
Vielen Dank, lieber PROBSTEER!
Ihr Seniorenbeirat Schönberg
Ein besonderes Dankeschön geht an unseren Mitstreiter Harald Tibus, der den Flyer wieder in hervorragender Weise gestaltet hat.
Wir freuen uns auf viele Fragen, interessante Begegnungen und einen hilfreichen Nachmittag für Jung und Alt!
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> mehr unter > Leben in Schönberg > Jung & Alt in Schönberg

Gut vorbereitet für den Ernstfall – Katastrophenschutz beginnt zu Hause!
Das Deutsche Rote Kreuz eröffnet Deutschlands größtes Bevölkerungsschutzzentrum. Der Seniorenbeirat Schönberg informiert, wie wir uns selbst auf außergewöhnliche Situationen vorbereiten können.
Was geschieht, wenn plötzlich der Strom ausfällt, kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt, Supermärkte geschlossen bleiben oder Straßen durch ein Unwetter unpassierbar werden?
Solche Situationen können unseren gewohnten Alltag innerhalb kürzester Zeit verändern. Gerade ältere Menschen, Pflegebedürftige und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sind dann auf eine gute Vorbereitung angewiesen.
Der Seniorenbeirat Schönberg möchte deshalb alle Seniorinnen und Senioren, aber selbstverständlich auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger, dazu ermutigen, sich rechtzeitig mit der persönlichen Krisenvorsorge zu beschäftigen.
Das Deutsche Rote Kreuz geht mit gutem Beispiel voran
Am 29. Oktober 2026 hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im brandenburgischen Luckenwalde das größte und modernste Bevölkerungsschutzzentrum Deutschlands eröffnet.
Auf einer Fläche von rund 34.000 Quadratmetern werden unter anderem Hilfsgüter, Fahrzeuge, medizinische Ausrüstung, Notunterkünfte und weitere Materialien für Katastropheneinsätze bereitgehalten.
Eine besondere Rolle spielt ein mobiles Betreuungssystem, mit dem in einer größeren Krisensituation bis zu 5.000 Menschen vorübergehend untergebracht und versorgt werden können.
Das neue Zentrum soll dazu beitragen, bei Naturkatastrophen, größeren Stromausfällen, Evakuierungen und anderen außergewöhnlichen Ereignissen schneller helfen zu können.
Diese wichtige Initiative zeigt: Katastrophenschutz beginnt lange bevor eine Katastrophe eintritt.
Was bedeutet das für uns in Schönberg?
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> mehr unter > Thema Sicherheit > Katastrophenschutz beginnt zu Hause!

Runder Tisch der Vereine und Verbände – Schönberg geht neue Wege in der Kommunikation!
Der Seniorenbeirat Schönberg informiert über eine interessante Veranstaltung der Gemeinde, die für das ehrenamtliche Engagement und das Zusammenleben in unserem Ostseebad von besonderer Bedeutung sein könnte.
Am Mittwoch, dem 11. November 2026, um 19:00 Uhr, findet in der Lounge des Kinder- und Jugendhauses in Schönberg der nächste „Runde Tisch für Vereine und Verbände“ statt.
Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine, Verbände, Parteien und Initiativen. Gemeinsam mit der Kultur- und Veranstaltungsabteilung möchte die Gemeinde über aktuelle Entwicklungen informieren, Fragen beantworten und den Austausch unter den ehrenamtlich Engagierten fördern.
Zwei neue Kommunikationswege für Schönberg
Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stehen zwei geplante Neuerungen, mit denen die Gemeinde Schönberg die Information und Kommunikation innerhalb unseres Ortes verbessern möchte.
1. Eine neue Bürgerzeitung für Schönberg
Geplant ist eine Bürgerzeitung, die künftig an alle Haushalte verteilt werden soll. Sie könnte dazu beitragen, dass wichtige Informationen aus der Gemeinde sowie Nachrichten über die Arbeit der örtlichen Vereine und Institutionen noch mehr Menschen erreichen.
2. Ein eigenes digitales Lokalportal für Schönberg
Darüber hinaus soll ein neues Online-Portal entstehen, das ähnlich wie ein soziales Netzwerk funktioniert, sich jedoch ausschließlich auf Schönberg konzentriert.
Hier sollen die Gemeinde, Vereine und Institutionen künftig über ihre Aktivitäten, Veranstaltungen und Angebote informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen direkten Austausch treten können.
Auch für ältere Menschen eine interessante Entwicklung
Der Seniorenbeirat Schönberg begrüßt grundsätzlich Möglichkeiten, die den Informationsaustausch innerhalb unserer Gemeinde verbessern und das ehrenamtliche Engagement sichtbarer machen können.
Besonders wichtig ist uns dabei, dass auch ältere Menschen von diesen neuen Angeboten profitieren können.
Während eine gedruckte Bürgerzeitung auch Menschen ohne Internetzugang erreicht, könnte das geplante digitale Lokalportal zusätzliche Möglichkeiten bieten, sich über das Geschehen in Schönberg zu informieren und miteinander in Kontakt zu bleiben.
Entscheidend wird sein, dass Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger gut zugänglich, verständlich und möglichst barrierefrei angeboten werden.
Gelegenheit zum persönlichen Austausch
Im Anschluss an den informativen Teil besteht bei Getränken und kleinen Snacks die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Termin und Anmeldung
Mittwoch, 11. November 2026, um 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Lounge des Kinder- und Jugendhauses (Obergeschoss), Friedhofsweg 6A, 24217 Schönberg
Anmeldung bis zum 9. November 2026, unter Angabe der teilnehmenden Personenzahl:
E-Mail: kultur@schoenberg.de
Telefon: 04344 4141-153
Die Gemeinde bittet die eingeladenen Vereine, Verbände, Parteien und Initiativen um Teilnahme oder um Entsendung einer Vertretung.
Der Seniorenbeirat Schönberg wird die weitere Entwicklung dieser neuen Informationsangebote mit Interesse verfolgen. Denn eine gut informierte Gemeinde lebt vom Austausch – und davon, dass möglichst alle Menschen daran teilhaben können.
Ihr Seniorenbeirat Schönberg

Blackout – Wenn plötzlich nichts mehr geht
40.000 Haushalte in Schleswig-Holstein ohne Strom – wie gut sind wir auf einen längeren Stromausfall vorbereitet?
Ein Stromausfall an der Westküste Schleswig-Holsteins hat am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, eindrucksvoll gezeigt, wie abhängig unser Alltag von einer funktionierenden Stromversorgung ist. Durch eine Störung im Hochspannungsnetz waren zeitweise bis zu 40.000 Haushalte ohne Strom. Glücklicherweise konnte die Stromversorgung noch am selben Tag grundsätzlich wiederhergestellt werden.
Doch was wäre, wenn der Strom nicht nur einige Stunden, sondern mehrere Tage ausfiele?
Plötzlich funktionieren Licht, Internet, viele Heizungsanlagen und zahlreiche elektrische Geräte nicht mehr. Gerade für ältere Menschen, Pflegebedürftige und Menschen, die auf elektrisch betriebene medizinische Hilfsmittel angewiesen sind, kann ein länger andauernder Stromausfall zu einer ernsthaften Herausforderung werden.
Der Seniorenbeirat Schönberg möchte deshalb aufklären, sensibilisieren und zur rechtzeitigen Vorsorge ermutigen – ohne unnötige Ängste zu schüren.
Der aktuelle Vorfall war kein flächendeckender, lang andauernder Blackout. Er erinnert uns aber daran, wie wichtig es ist, auch auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet zu sein.
Denn Vorsorge bedeutet nicht, mit dem Schlimmsten zu rechnen – sondern vorbereitet zu sein, wenn das Gewohnte plötzlich nicht mehr funktioniert.
Lesen Sie dazu unseren ausführlichen Beitrag „Blackout – Wenn plötzlich nichts mehr geht“ mit wichtigen Hinweisen und praktischen Empfehlungen für Ihre persönliche Vorsorge.
Weitere Informationen zum Stromausfall:
NDR-Bericht vom 18. Oktober 2026: Stromausfall an der Westküste Schleswig-Holsteins

Der Seniorenbeirat Schönberg plant eine Informationsveranstaltung im Schönberger Rathaussaal zum Thema „Blackout“.
Der genaue Termin (voraussichtlich im November 2026) wird hier rechtzeitig bekannt gegeben.
Was passiert, wenn plötzlich für längere Zeit der Strom ausfällt? Licht, Heizung, Telefon, Internet, Geldautomaten und elektronische Zahlungssysteme können betroffen sein – und auch die Versorgung des täglichen Lebens kann schwieriger werden.
Gerade Seniorinnen und Senioren sollten einen länger andauernden Stromausfall ernst nehmen und wissen, wie sie sich darauf vorbereiten können. Wer auf Medikamente, medizinische Hilfsmittel, elektrische Geräte oder Unterstützung im Alltag angewiesen ist, sollte sich frühzeitig Gedanken darüber machen, was im Ernstfall zu tun ist.
Mit unserer geplanten Veranstaltung möchten wir nicht verunsichern oder Angst machen, sondern informieren und praktische Hilfestellungen geben. Wir wollen gemeinsam klären: Was gehört zu einer sinnvollen Vorsorge? Welche Vorräte sind empfehlenswert? Wie erhalte ich wichtige Informationen, wenn Radio, Fernsehen oder Internet nicht funktionieren? Und an wen kann ich mich im Notfall in Schönberg wenden?
Vorsorge bedeutet nicht, mit dem Schlimmsten zu rechnen – sondern vorbereitet zu sein, wenn das Gewohnte plötzlich nicht mehr funktioniert.
Der Seniorenbeirat Schönberg lädt deshalb schon heute alle interessierten Seniorinnen und Senioren herzlich zu dieser wichtigen Informationsveranstaltung ein.
Lesen Sie
> mehr unter > Thema Sicherheit > Blackout / Stromausfall
> mehr unter > Thema Sicherheit > Blackout / Stromausfall > Gut vorbereitet auf einen Blackout
Den Termin und weitere Einzelheiten geben wir rechtzeitig auf unserer Homepage bekannt.

Wer erbt unsere Profile? Digitale Spuren nach dem Tode eines Menschen müssen abgeschlossen werden.
Der Seniorenbeirat Schönberg informiert über den digitalen Nachlass – ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft.
Wenn ein Mensch stirbt, hinterlässt er nicht nur persönliche Erinnerungen, Dokumente, Bankkonten und andere Vermögenswerte. Auch im Internet bleiben zahlreiche Spuren zurück: E-Mail-Adressen, soziale Netzwerke, Online-Einkaufskonten, digitale Fotos, Abonnements und vieles mehr.
Doch was geschieht mit diesen digitalen Hinterlassenschaften? Wer kümmert sich darum, dass persönliche Daten geschützt, kostenpflichtige Verträge beendet und nicht mehr benötigte Benutzerkonten gelöscht werden?
Der digitale Nachlass gehört heute genauso zur Vorsorge wie ein Testament oder eine Patientenverfügung.
Was gehört zum digitalen Nachlass?
Viele Menschen nutzen täglich digitale Dienste, ohne darüber nachzudenken, was nach ihrem Tod damit geschieht. Dazu gehören beispielsweise:
- E-Mail-Konten bei verschiedenen Anbietern
- Profile bei Facebook, Instagram und anderen sozialen Netzwerken
- WhatsApp und weitere Messenger-Dienste
- Online-Banking und digitale Zahlungsdienste wie PayPal
- Kundenkonten bei Online-Händlern
- Streamingdienste und kostenpflichtige Abonnements
- Digitale Fotos, Videos und Dokumente in Cloud-Speichern
- Benutzerkonten bei Behörden, Versicherungen und anderen Einrichtungen
Oft wissen Angehörige überhaupt nicht, welche Konten vorhanden sind. Das kann die Abwicklung eines Nachlasses erheblich erschweren.
Lesen Sie
> mehr unter > Nützliches > Digitales Erbe regeln
Wer darf nach dem Tod auf digitale Konten zugreifen?
Grundsätzlich gehört auch der digitale Nachlass zum Erbe. Nach deutschem Recht treten Erben grundsätzlich in die vererblichen Rechte und Pflichten des Verstorbenen ein.
Der Bundesgerichtshof hat bereits 2018 entschieden, dass grundsätzlich auch ein Benutzerkonto bei Facebook auf die Erben übergehen kann.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Angehörige automatisch sämtliche Passwörter erhalten oder ohne Weiteres auf jedes Benutzerkonto zugreifen können. Je nach Anbieter gelten unterschiedliche Verfahren für den Nachweis der Erbberechtigung, die Kontoschließung oder die Einrichtung eines Gedenkzustands.
Auch wichtig: Nicht jedes digitale Abonnement endet automatisch mit dem Tod. Bestehende Verträge müssen gegebenenfalls ausdrücklich gekündigt werden.
Was geschieht mit Facebook, WhatsApp und E-Mail-Konten?
Bei Facebook kann ein Profil unter bestimmten Voraussetzungen in einen Gedenkzustand versetzt oder gelöscht werden. Für Instagram gibt es ebenfalls entsprechende Möglichkeiten.
Bei E-Mail-Konten müssen sich Erben häufig gegenüber dem Anbieter legitimieren, beispielsweise durch einen Erbschein oder andere geeignete Nachweise.
WhatsApp-Konten können nach längerer Inaktivität gelöscht werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass sämtliche Nachrichten und gespeicherten Inhalte auf den Geräten anderer Personen verschwinden.
Besonders wichtig ist deshalb, dass Angehörige wissen, welche digitalen Konten überhaupt existieren und welche Wünsche der Verstorbene für den Umgang damit hatte.
Rechtzeitig vorsorgen – damit Angehörige nicht vor verschlossenen Türen stehen
Der Seniorenbeirat Schönberg empfiehlt, sich frühzeitig mit dem eigenen digitalen Nachlass zu beschäftigen.
Unsere Empfehlungen:
- Eine Übersicht erstellen: Notieren Sie, welche E-Mail-Adressen, Online-Konten, Abonnements und digitalen Dienste Sie nutzen.
- Eine Vertrauensperson bestimmen: Legen Sie schriftlich fest, wer sich im Todesfall um Ihren digitalen Nachlass kümmern soll. Eine entsprechende Vollmacht sollte ausdrücklich über den Tod hinaus gelten.
- Zugangsdaten sicher verwahren: Bewahren Sie Passwörter nicht offen zugänglich auf. Nutzen Sie beispielsweise einen Passwortmanager mit einer geregelten Notfallzugriffsmöglichkeit oder eine sicher hinterlegte Übersicht.
- Klare Wünsche formulieren: Bestimmen Sie, welche Konten gelöscht, welche Fotos erhalten und welche Profile gegebenenfalls in einen Gedenkzustand versetzt werden sollen.
- Kostenpflichtige Verträge erfassen: Halten Sie fest, welche digitalen Abonnements bestehen, damit Angehörige diese gegebenenfalls kündigen können.
- Die Übersicht aktuell halten: Prüfen Sie regelmäßig, ob neue Konten hinzugekommen sind oder bestehende Zugänge nicht mehr genutzt werden.
Auch für Angehörige ist der digitale Nachlass wichtig
Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen stehen Angehörige häufig vor vielen organisatorischen und emotionalen Herausforderungen.
Neben Behördengängen, Bestattung und Nachlassregelung müssen heute oftmals auch zahlreiche digitale Angelegenheiten erledigt werden.
Nicht selten laufen kostenpflichtige Abonnements weiter, wichtige Mitteilungen gehen an unbekannte E-Mail-Adressen oder persönliche Profile bleiben jahrelang im Internet sichtbar.
Eine rechtzeitige Vorsorge kann Angehörigen deshalb viel Arbeit, Unsicherheit und zusätzliche Belastungen ersparen.
Unser Appell: Denken Sie auch an Ihr digitales Erbe!
Der Seniorenbeirat Schönberg möchte mit diesem Beitrag auf ein Thema aufmerksam machen, das in vielen Familien noch immer zu wenig Beachtung findet.
Wir kümmern uns um Testamente, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen. Warum sollten wir dann ausgerechnet unsere digitale Hinterlassenschaft dem Zufall überlassen?
Niemand beschäftigt sich gerne mit dem eigenen Tod. Doch wer rechtzeitig vorsorgt, übernimmt Verantwortung und erleichtert seinen Angehörigen später viele Entscheidungen.
Unser Rat: Hinterlassen Sie nicht nur Erinnerungen, sondern auch Klarheit darüber, was mit Ihren digitalen Spuren geschehen soll.
Ihr Seniorenbeirat Schönberg
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> mehr unter > Nützliches > Digitales Erbe regeln
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