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Diabetes

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist ein Überbegriff für verschiedene Erkrankungen des Stoffwechsels. Allen gemeinsam ist, dass sie zu erhöhten Blutzuckerwerten führen, weil die Patientinnen und Patienten einen Mangel am Hormon Insulin haben und/oder die Insulinwirkung vermindert ist.

Der schnelle Anstieg von Typ-2-Diabetes in Norddeutschland kann auf mehrere Faktoren zurückzuführen sein:

  • Ernährungsgewohnheiten:
    In Regionen, in denen der Konsum von fett- und zuckerreichen Lebensmitteln hoch ist und der Verzehr von Obst und Gemüse niedrig ist, steigt das Risiko für Typ-2-Diabetes. Norddeutsche Küche kann tendenziell reich an fetthaltigen und zuckerhaltigen Lebensmitteln sein, was zu einem erhöhten Diabetesrisiko beitragen könnte.
  • Lebensstil:
    Ein inaktiver Lebensstil, der durch Bewegungsmangel und sitzende Tätigkeiten gekennzeichnet ist, ist ein weiterer Risikofaktor für Typ-2-Diabetes. In vielen Teilen Norddeutschlands könnten die Menschen aufgrund von Berufen, die wenig körperliche Aktivität erfordern, oder aufgrund des Wetters weniger geneigt sein, sich regelmäßig zu bewegen.
  • Genetik:
    Es gibt auch genetische Faktoren, die das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen können. Einige Bevölkerungsgruppen in Norddeutschland könnten genetische Prädispositionen für Diabetes haben, die sich mit anderen Risikofaktoren kombinieren, um die Verbreitung zu beschleunigen.
    • Genetische Prädispositionen für Diabetes können verschiedene genetische Variationen oder Mutationen umfassen, die das Risiko einer Person erhöhen, an Diabetes zu erkranken. Insbesondere beim Typ-2-Diabetes spielen genetische Faktoren eine wichtige Rolle, obwohl Umwelt- und Lebensstilfaktoren ebenfalls von Bedeutung sind. Einige der genetischen Prädispositionen für Diabetes umfassen:
      • Familiäre Veranlagung:
        Das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, steigt signifikant, wenn nahe Verwandte wie Eltern oder Geschwister ebenfalls an Diabetes leiden.
      • Genetische Varianten:
        Es wurden bestimmte genetische Varianten identifiziert, die das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen können. Dazu gehören Varianten in Genen, die die Insulinproduktion und -wirkung, den Glukosestoffwechsel und die Regulation des Körpergewichts beeinflussen.
      • Ethnische Hintergründe:
        Verschiedene ethnische Gruppen neigen dazu, unterschiedliche genetische Prädispositionen für Diabetes zu haben. Zum Beispiel haben Menschen mit afrikanischer, asiatischer oder hispanischer Abstammung oft ein höheres Risiko für die Entwicklung von Diabetes im Vergleich zu Menschen mit europäischer Abstammung.
      • Monogene Formen von Diabetes:
        Obwohl seltener als Typ-2-Diabetes, gibt es auch monogene Formen von Diabetes, die durch Mutationen in einem einzigen Gen verursacht werden. Diese Mutationen können zu Diabetes vom Typ MODY (Maturity Onset Diabetes of the Young) oder anderen seltenen Formen von Diabetes führen.
    • Es ist wichtig zu betonen, dass genetische Prädispositionen zwar das Risiko für Diabetes erhöhen können, aber nicht zwangsläufig zu einer Erkrankung führen müssen. Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Bewegung und Gewicht spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Typ-2-Diabetes, und viele Menschen mit genetischer Veranlagung können durch gesunde Lebensgewohnheiten das Risiko für die Erkrankung verringern.
  • Zugang zu Gesundheitsversorgung:
    In einigen Regionen Norddeutschlands könnte der Zugang zu Gesundheitsversorgung und Präventionsmaßnahmen begrenzt sein, was dazu führen kann, dass Diabetesfälle unentdeckt bleiben oder nicht angemessen behandelt werden.

Die Kombination dieser Faktoren könnte dazu beitragen, warum sich Typ-2-Diabetes in Norddeutschland schnell ausbreitet. Es ist wichtig, gezielte Maßnahmen zur Prävention und Behandlung zu ergreifen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern.

Eine Seniorin oder ein Senior, die/der über Diabetes informiert werden möchte oder möglicherweise bereits davon betroffen ist, sollte Folgendes wissen:

  • Was ist Diabetes?:
    Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper entweder nicht genug Insulin produziert oder das produzierte Insulin nicht effektiv verwendet wird. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel im Körper an.
  • Typen von Diabetes:
    Es gibt hauptsächlich zwei Haupttypen von Diabetes:
    • Typ-1-Diabetes tritt meist in jungen Jahren auf und resultiert aus einem Mangel an Insulinproduktion.
    • Typ-2-Diabetes tritt normalerweise im Erwachsenenalter auf und resultiert aus Insulinresistenz, bei der der Körper nicht effektiv auf Insulin reagiert.
  • Symptome:
    Zu den häufigsten Symptomen von Diabetes gehören übermäßiger Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, verschwommenes Sehen, langsame Heilung von Wunden und Hautinfektionen.
  • Risikofaktoren:
    Zu den Risikofaktoren für Diabetes gehören Übergewicht, Bewegungsmangel, eine ungesunde Ernährung, familiäre Veranlagung und Alter.
  • Kontrolle des Blutzuckerspiegels:
    Die Kontrolle des Blutzuckerspiegels ist entscheidend für die Verwaltung von Diabetes. Dies umfasst die regelmäßige Messung des Blutzuckerspiegels, die Einnahme von Medikamenten (falls verschrieben), eine gesunde Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität.
  • Komplikationen:
    Unbehandelter Diabetes kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen, Sehproblemen, Neuropathie (Nervenschäden) und Fußkomplikationen führen. Es ist wichtig, Diabetes ernst zu nehmen und Maßnahmen zu ergreifen, um diese Komplikationen zu vermeiden.
  • Behandlungsoptionen:
    Die Behandlung von Diabetes kann je nach Typ und Schweregrad variieren. Dazu gehören die Einnahme von oralen Medikamenten zur Senkung des Blutzuckerspiegels, Insulininjektionen, Gewichtsmanagement, Ernährungsumstellung und regelmäßige körperliche Aktivität.

> mehr lesen unter > Alles um Gesundheit > Bewegung im Alter

  • Regelmäßige ärztliche Untersuchungen:
    Regelmäßige ärztliche Untersuchungen sind wichtig, um den Blutzuckerspiegel zu überwachen und mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
  • Lebensstiländerungen:
    Lebensstiländerungen wie eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Raucherentwöhnung und die Begrenzung des Alkoholkonsums können dabei helfen, Diabetes zu kontrollieren und das Risiko von Komplikationen zu verringern.

> mehr lesen unter > Alles um Gesundheit > Gesunde Ernährung

  • Unterstützung:
    Es ist wichtig, Unterstützung von Gesundheitsdienstleistern, Familienmitgliedern und anderen Menschen mit Diabetes zu erhalten. Eine gute Unterstützung kann dabei helfen, mit den Herausforderungen der Krankheit umzugehen und die Lebensqualität zu verbessern.

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