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14.05.2026

Schönberg mit dem Fahrrad entdecken

Das Ostseebad Schönberg und die Probstei lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Für Gäste und Einheimische bietet die „Sprottenflotte“ eine moderne und umweltfreundliche Möglichkeit, mobil zu sein und die reizvolle Küstenlandschaft aktiv zu erleben.

Ob entlang der Ostsee, durch die Probsteier Dörfer oder zu den schönen Stränden — zahlreiche gut ausgebaute Radwege laden zu entspannten Touren für jedes Alter ein. Mit den Fahrrädern der „Sprottenflotte“ können Besucherinnen und Besucher flexibel unterwegs sein und die Region ganz individuell entdecken.

Der Seniorenbeirat Schönberg begrüßt dieses nachhaltige Angebot, das Bewegung, Begegnung und umweltfreundliche Mobilität miteinander verbindet. Wir wünschen allen Gästen viel Freude beim Erkunden unseres schönen Ostseebades und der gesamten Probstei!

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> unter > Sicher im Straßenverkehr > Mit Pedelecs & E-Bikes > Die Sprottenflotte


Eichkamp / Eichkampredder

Eichkampredder – Foto Dirk Jeß

Ersatzparkplätze im Eichkampredder – an den Schwächsten vorbei geplant

Das gefällt:
Die Erneuerung der Straße Eichkamp ist notwendig und richtig. Auch dass die wegfallenden Parkplätze grundsätzlich ersetzt wurden, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Niemand stellt die Baumaßnahme an sich infrage.

Das gefällt nicht – und macht fassungslos:
Dass ausgerechnet die Behindertenparkplätze am weitesten entfernt vom Eichkamp angelegt wurden, ist für den Seniorenbeirat Schönberg (Holstein) nicht nur unverständlich, sondern schlicht respektlos gegenüber Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Wer schlecht zu Fuß ist, wer auf Gehhilfen, Rollatoren oder kurze Wege angewiesen ist, soll nun die längsten Strecken bewältigen. Für einen Besuch bei der Bäckerei Günther, für kleine Einkäufe, für ein Stück Normalität im Alltag. Was für Planer offenbar eine „zumutbare Entfernung“ ist, bedeutet für viele Seniorinnen und Senioren Schmerzen, Angst vor Stürzen oder den vollständigen Verzicht auf Teilhabe.

Man muss es deutlich sagen:
Diese Planung verkehrt den Sinn von Behindertenparkplätzen ins Gegenteil.

Behindertenparkplätze sind kein Feigenblatt und keine Pflichtmarkierung auf dem Asphalt. Sie sind eine konkrete Hilfe für Menschen, die nicht „einfach ein paar Meter weitergehen“ können. Wer diese Parkplätze bewusst weiter weg anlegt als normale Stellflächen, zeigt, dass die Lebensrealität dieser Menschen nicht mitgedacht wurde.

Der Seniorenbeirat Schönberg (Holstein) fragt daher die Gemeindevertretung ganz offen:
Hat hier jemand einmal selbst ausprobiert, diesen Weg mit Rollator oder eingeschränkter Beweglichkeit zu gehen?

Wir fordern die Verantwortlichen im Rathaus auf, diese Fehlplanung nicht auszusitzen, sondern zu korrigieren – schnell und sichtbar. Barrierefreiheit beginnt nicht am Ortsrand, sondern dort, wo Menschen ihren Alltag erledigen.

Eine Gemeinde, die älter wird, kann es sich nicht leisten, die Schwächsten zu übersehen.
Im Eichkamp ist das leider genau passiert.

Seniorenbeirat Schönberg (Holstein)

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