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Originalartikel: Probsteier Herold – 22.03.2024

Wirklich sicher ım Sattel?
Senioren trainierten in Schönberg das Pedelec-Fahren und bekamen viele Tipps

SCHÖNBERG (asc)
Damit hat der Seniorenbeirat der Gemeinde Schönberg genau Ins Schwarze getroffen:
14 Seniorinnen und Senioren waren am Mittwoch der Einladung des Beirats gefolgt und auf den improvisierten Trainingsplatz in der Schönberger Fußgängerzone gekommen, um dort den sicheren Umgang mit dem Pedelec im Straßenverkehr zu trainieren. Dietmar Benz von der Kreisverkehrswacht in Rendsburg brachte den Teilnehmenden auf lockere und durchaus heitere Weise ein dennoch ernstes Thema nahe. Denn jährlich, so betonte der pensionierte Polizist, steige die Unfallrate mit Fahrradebeteiligung.

Mit verschiedenen Aufgaben zeigte Dietmar Benz den Teilnehmenden der Pedelec-Schulung, wie hier Jürgen Ehlers, welche Gefahren im Straßenverkehr auf sie zukommen können.
FOTO: ASTRID SCHMIDT

Jährlich steige aber auch die Zahl der Seniorinnen und Senioren, die sich mit dem Pedelec im Straßenverkehr fortbewegen. Als Einstieg hatte Benz eine kleine Konzentrationsübung mitgebracht. Während er weitersprach, sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Aufgabe lösen, 25 Sekunden standen dafür nur zur Verfügung. Anhand der Übung demonstrierte er die komplexen Anforderungen im Straßenverkehr. Signale von allen Seiten, Reaktionsvermögen ist gefragt. Beim Pedelec-Training standen die Motorik und die Sicherheit im Vordergrund. Aber auch das Einstellen des Fahrrads, damit nach einer Stunde Radfahren der Nacken oder der Rü- cken nicht schmerzen, zeigte Benz den Seniorinnen und Senioren.
Neben einem Parcours mit Slalomstrecke, einigen Widrigkeiten, wie sie einem Fahrradweg nachempfunden waren, und einem Hindernisweg gab es aber vor allem viele theoretische Tipps und Hinweise zur Sicherheit, die die Zuhörerinnen und Zuhörer mit nach Hause nahmen. Denn der Straßenverkehr, so betonte Dietmar Benz, sei heute deutlich komplexer als noch vor einigen Jahren. Hinzu käme, dass die Reaktionszeiten der 60- bis 65-Jährigen länger werden, dass auch die körperliche Fitness nachlasse, so Benz. Dabei seien die Geschwindigkeiten, die Seniorinnen und Senioren mit dem Pedelec erreichten, im Durchschnitt 16 Stundenkilometer und mehr. Eine echte Herausforderung für die Fahrerinnen und Fahrer.
Ein wichtiger Punkt: Niemals ohne Helm fahren, auch wenn es beim Pedelec keine ausdrücklich verankerte Helmpflicht gebe, sagte Benz. Das musste der 65-Jährige in dieser Runde auch nicht zweimal sagen, alle Beteiligten trugen einen Helm. Aber sitzt er auch richtig? Und hat er ein Prüfzeichen? Benz wies auf die vielen kleinen Dinge hin, die die Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer beachten sollten. „Alles am Fahrrad kostet heute sehr viel Geld. Sichern Sie es vernünftig“, sagte Benz. Dazu gehörten ein gutes Fahrradschloss sowie eine sichere Sattelbefestigung.
An Beispielen zeigte er, wie leicht schlecht gesicherte Pedelecs gestohlen werden können. „Alles, was ich hier erzähle, entstammt der Wirklichkeit aus 44 Jahren Polizeiarbeit“, sagt Dietmar Benz von der Kreisverkehrswacht in Rendsburg. Den Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike erläuterte er ebenso wie die rechtlichen Vorgaben, die beim Fahren eines Pedelecs gelten. Ebenso erklärte er die neuen Verkehrsschilder und andere Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung: Die Teilnehmenden kennen jetzt die Hinweiszeichen für das sogenannte Car-Sharing. „Jürgen Ehlers, Joachim Gafert, Harald Tibus und die anderen Mitglieder des Seniorenbeirats begrüßten die Aktion sehr.
Auch Ingrid Scholz und Sabine Schulze gingen zufrieden nach Hause. „Vieles haben wir noch nicht gewusst“, sagten die beiden langjährigen Fahrradfahrerinnen. An Kaffee und Getränke hatten die Beiratsmitglieder übrigens ebenfalls gedacht, sodass es auch einen Austausch und Klönschnack gab. Für die Organisatoren des Seniorenbeirates war die gute Beteiligung eine Bestätigung ihrer Arbeit. „Wir wollen unseren Seniorinnen und Senioren etwas anbieten, das für sie im Alltag wichtig ist“, sagte Vorsitzender Hans-Jürgen Ehmke. Eine Möglichkeit, sich im Nachhinein noch einmal zu informieren, sei die neue Homepage des Seniorenbeirates unter der Regie von Beiratsmitglied Roland Dürre, betonte der Vorsitzende. Zu erreichen ist sie im Internet unter https://seniorenbeirat-schoenberg.de

Originalartikel: Probsteier Herold – 02.01.2024

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Auch an die Älteren gedacht?
Seniorenbeirat Schonberg wirft kritischen Blick auf Baumaßnahmen im Ort.

Mit einer Rückschau aufs vergangene und einem Ausblick auf das neue Jahr endete für den Seniorenbeirat in Schonberg das Sitzungsjahr 2023. Zuvor hatten der Vorsitzende Hans-Jürgen Ehmke und seine Mitglieder bei ihrem Treffen im Rathaus (Bild) noch eine gut gefüllte Tagesordnung abzuarbeiten.

Eine FuBgängerzone fast ohne Fußgänger: der Knüll in Schonberg (Bild). Auch diese Straße steht im Fokus des Ortsentwicklungskonzepts. Ebenso wie die benachbarte Bahnhofstraße.

Der Seniorenbeirat der Gemeinde setzt sich für die Belange der älteren Menschen im Ort ein und wirft dafür auch einen kritischen Blick auf Bau- und UmgestaltungsmaBnahmen, die in der Gemeinde angedacht sind. Ein Beispiel ist das umfangreiche Projekt der Ortsentwicklung, das mithilfe des Städtebauférderungsprogramms „Lebendige Zentren“ in den kommenden zehn bis 15 Jahren über 40 Maßnahmen für rund 14 Millionen Euro umsetzen will, um den Ort attraktiver zu machen. Dabei soll unter anderem der motorisierte Verkehr in der BahnhofstraBe reduziert werden, um die unübersichtliche und komplexe Verkehrssituation zwischen Kuhlenkamp und Knüll zugunsten der Fußganger und Radfahrenden zu verbessern. Das konnte durch die Umwidmung der Bahnhofstraße in einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich oder in eine Mischverkehrsfläche gelingen. Pkw-Stellplätze könnten zu Fahrradstellplätzen werden. „Die Pläne, dort die Zahl der Parkplätze zu reduzieren, bereitet vielen Seniorinnen und Senioren Sorge. Das wurde bei der lebhaften Diskussion unter dem Punkt ,Einwohnerfragestunde‘ deutlich“, sagt Hans-Jürgen Ehmke. „Denn viele ältere Menschen seien nicht so mobil, als dass sie lange Wege gehen könnten. „Sie freuen sich, mit dem Auto die Geschäfte im Zentrum erreichen und dort parken zu können„, so der Vorsitzende. Peter Ehlers, Vorsitzender des Bauausschusses der Gemeinde und Gast bei der Sitzung des Seniorenbeirates, konnte den Menschen die Sorgen ein wenig nehmen: Er erklärte, „dass es sich bei den einzelnen MaBnahmen der Ortsentwicklung um erste Pläne handele, die noch in aller Ausführlichkeit diskutiert würden“, berichtet Hans-Jürgen Ehmke. Sorgen bereiteten den äteren Menschen auch die nicht geräumten und gefegten Gehwege während des Winters. „Hier sind die Gemeinde, aber auch Geschäftsleute und Hausbesitzer aufgefordert, ihrer Räumpflicht nachzukommen“, mahnt der Vorsitzende Hans-Jürgen Ehmke.

> mehr lesen unter > Sicher im Straßenverkehr > Barrierefreiheit

Auch mit Vortragen und Aktionen macht der Seniorenbeirat von sich Reden: Im Verlauf des vergangenen Jahres gehörten die „Demenz geht uns alle an“-Veranstaltung, die zusammen mit der Geleichstellungsbeauftragten des Amtes Birte Minier realisiert wurde, sowie die „Schüler vermitteln Computerwissen“-Kurse zu den Highlights. Besonders die Computer-Schulung soll – so der Wunsch vieler älterer Menschen – in diesem Jahr wiederholt werden.

> mehr lesen unter > Events 2024 > Rückblick auf 2023

Auch der Vortrag „Senioren im StraBenverkehr – aber sicher“ ist geplant, der unter der Leitung von Harald Tibus vom Seniorenbeirat am 8. Februar stattfinden soll. Ebenfalls im Programm ist eine praktische Pedelec-Schulung am 20. März. Zudem wird es ab März wieder öffentliche Sitzungen des Beirates geben. Termine dazufinden sich auf der Homepage unter https://seniorenbeirat-schoenberg.de

> mehr lesen unter > Veranstaltungen

Passend zum Artikel aus dem Probsteier Herold:

STÄDTEBAUFÖRDERUNG IM UNTERSUCHUNGSGEBIET „ORTSZENTRUM“ DER GEMEINDE SCHÖNBERG

> mehr lesen unter > Internet > https://schoenes-schoenberg.de/

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23.06.2024

Können Sie die Bushaltestelle erkennen?

Das Schneiden von Hecken ist für Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Gründen wichtig:
Überwachsene Hecken können die Sicht auf Straßen und Kreuzungen behindern, was das Unfallrisiko erhöht. Sie können auch Gehwege blockieren, was besonders für Seniorinnen und Senioren (mit Rollatoren) gefährlich ist.

> mehr lesen unter > Nachgehakt

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