Vorsicht vor gefälschten Benachrichtigungskarten im Briefkasten
Immer häufiger werden insbesondere ältere Menschen Ziel von Betrugsversuchen über scheinbar harmlose Benachrichtigungskarten im Briefkasten. Diese sehen aus wie Mitteilungen von Paketdiensten oder Behörden – sind jedoch gefälscht.
Auch die Polizei in Schleswig-Holstein warnt vor dieser Masche.
Wie funktionieren diese Betrugsversuche?
Die Karten erwecken den Eindruck, dass ein Paket nicht zugestellt werden konnte. Empfänger werden aufgefordert:
- eine Telefonnummer anzurufen
- einen QR-Code zu scannen
- eine Internetseite zu besuchen
Ziel ist es, persönliche Daten zu erhalten oder Kosten zu verursachen (z. B. durch teure Telefonnummern).
Hinweise der Polizei Schleswig-Holstein
Die Polizei Schleswig-Holstein rät:
- Seien Sie misstrauisch bei unbekannten Benachrichtigungen.
- Rufen Sie keine unbekannten Telefonnummern zurück.
- Scannen Sie keine QR-Codes von verdächtigen Karten.
- Geben Sie niemals persönliche Daten am Telefon oder im Internet preis.
- Nutzen Sie im Zweifel nur offizielle Kontaktwege der bekannten Paketdienste.
- Informieren Sie die Polizei, wenn Sie einen Betrugsversuch vermuten.
Die Polizei betont: Seriöse Paketdienste fordern niemals zur Eingabe sensibler Daten über solche Karten auf.
Woran erkennt man eine Fälschung?
Achten Sie besonders auf:
- Fehlende oder unklare Absender
- Rechtschreibfehler oder ungewöhnliche Formulierungen
- Druck zur schnellen Kontaktaufnahme („dringend“, „sofort melden“)
- Ungewöhnliche Telefonnummern (z. B. Mobilnummern)
- Keine oder unplausible Sendungsnummer
Was sollten Sie konkret tun?
- Ignorieren Sie verdächtige Karten.
- Werfen Sie diese im Zweifel weg.
- Fragen Sie Angehörige oder Vertrauenspersonen um Rat.
- Wenden Sie sich bei Unsicherheit an die Polizei (Telefon 110 nur im Notfall).
Gemeinsam vorbeugen
Die Polizei empfiehlt außerdem:
- Sprechen Sie mit Nachbarn und Freunden über solche Betrugsmaschen
- Informieren Sie insbesondere ältere Mitmenschen
- Bleiben Sie aufmerksam – Betrüger entwickeln ständig neue Methoden
Unser Fazit
👉 Im Zweifel gilt immer: Nicht reagieren – erst prüfen, dann handeln.
Mit Aufmerksamkeit und gegenseitiger Unterstützung lassen sich viele Betrugsversuche verhindern.
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