

Das Generationenprojekt „Schulgarten“ ist eine neue Initiative, die darauf abzielt, eine lebendige Brücke zwischen den Generationen zu schlagen und gleichzeitig ökologische Verantwortung an der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) zu fördern.
Hier sind die wichtigsten Details zum aktuellen Stand (Januar 2026):
1. Aktueller Meilenstein: Das Vorgespräch
Erst vor wenigen Tagen, am 13. Januar 2026, fand ein entscheidendes Vorgespräch in der GSP Schönberg statt. Ziel dieses Treffens war es, die Zusammenarbeit zwischen den Schülern, dem Seniorenbeirat und dem Umweltbeirat konkret zu planen. Das Projekt wird unter dem Motto „Ein grünes Vorhaben kann Brücken schlagen zwischen Jung und Alt“ geführt.
2. Die Rollen der Partner
Das Projekt zeichnet sich durch eine enge Kooperation dreier lokaler Akteure aus:
- GSP Schönberg: Die Schule stellt die Flächen zur Verfügung. Die Schüler sollen nicht nur theoretisch über Biologie und Ökologie lernen, sondern praktisch im Garten arbeiten.
- Seniorenbeirat: Die Senioren bringen ihr wertvolles Wissen über Gartenbau, alte Nutzpflanzen und handwerkliches Geschick ein. Es geht um den direkten Austausch: Die Älteren geben Erfahrung weiter, die Jüngeren bringen neue Energie (und vielleicht digitale Unterstützung bei der Dokumentation) ein.
- Umweltbeirat: Er unterstützt das Projekt fachlich, insbesondere im Hinblick auf Naturschutz, Biodiversität und die Auswahl standortgerechter Pflanzen, um den Garten auch als Biotop wertvoll zu machen.
3. Hintergrund und Ziele
Das Projekt ist Teil einer größeren Entwicklung in Schönberg:
- Nachhaltigkeit: Die GSP hat sich verstärkt dem Klimaschutz verschrieben (Leitbild „Klimaschutz im Schulverband“). Ein Schulgarten ist ein zentraler Baustein für eine naturnahe Gestaltung des Schulgeländes.
- Soziale Teilhabe: Nach dem großen Erfolg des gemeinsamen „Digitalkurses“ (bei dem Schüler Senioren am Computer halfen), soll der Schulgarten nun ein weiteres Feld für das Miteinander schaffen – diesmal im Freien.
Warum das Projekt jetzt so wichtig ist:
In den Planungen für 2026 wurde betont, dass solche Projekte die Lebensqualität im Alter steigern (durch aktive Teilnahme am Gemeindeleben) und gleichzeitig die Umweltbildung der Jugendlichen stärken. Es ist ein klassisches Win-Win-Szenario für den Ort.
Hinweis für Interessierte: Da das Projekt gerade erst richtig anläuft (nach dem Kick-off am 13.01.), werden in nächster Zeit vermutlich Helfer und Paten gesucht, die Lust haben, regelmäßig Zeit im Garten zu verbringen.
Geplante Schwerpunkte im Schulgarten
Der Garten soll kein reiner Ziergarten werden, sondern ein „Lern- und Naschgarten“. Geplant sind unter anderem:
- Anlage von Hochbeeten: Diese sind besonders wichtig, damit sowohl Schüler als auch Senioren rückenfreundlich zusammen arbeiten können. Hier sollen vor allem pflegeleichte Gemüsesorten und Erdbeeren gepflanzt werden.
- Streuobst-Ecke: Es ist geplant, alte Apfel- und Birnensorten zu pflanzen, die regional typisch für die Probstei sind. Hier bringen die Senioren ihr Wissen zur Veredelung und zum Baumschnitt ein.
- Insektenhotels und Blühwiese: Unter Anleitung des Umweltbeirats sollen Flächen geschaffen werden, die Wildbienen und Schmetterlingen Nahrung bieten – ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität auf dem Schulgelände.
- Kräuterspirale: Ein Ort für die Sinne, an dem Minze, Rosmarin und Co. für die Schulküche (Wirtschaftslehre/Verbraucherbildung) geerntet werden können.
So können Sie mitmachen oder Kontakt aufnehmen
Das Projekt lebt vom Ehrenamt und dem Austausch. Wenn Sie mithelfen, Werkzeug spenden oder einfach nur Wissen teilen möchten, sind dies die richtigen Wege:
- Seniorenbeirat Schönberg:
- Der Beirat ist der Hauptkoordinator für die ältere Generation. Hier können sich Senioren melden, die als „Gartenpaten“ fungieren möchten.
- Tipp: Besuchen Sie die Sprechstunde im Rathaus oder kontaktieren Sie den Vorsitzenden direkt über die Website der Gemeinde Schönberg.
- GSP Schönberg (Schulsekretariat):
- Wenn Sie direkt mit der Schule (z.B. für Materialspenden wie Setzlinge oder Gartengeräte) kommunizieren möchten, ist das Sekretariat der erste Anlaufpunkt.
- Ansprechpartner vor Ort sind oft die Lehrkräfte für den Bereich „Technik/Naturwissenschaften“ oder die Leitung der Offenen Ganztagsschule (OGTS).
- Umweltbeirat der Gemeinde:
- Er berät bei der Auswahl von ökologisch wertvollem Saatgut. Wer Fachwissen im Naturschutz hat, kann sich hier einklinken.
Nächste Schritte
Nach dem Kick-off-Meeting im Januar wird nun eine Prioritätenliste erstellt. Im Frühjahr (ca. März/April 2026) ist ein gemeinsamer Aktionstag geplant, bei dem der erste Spatenstich gesetzt und die Beete vorbereitet werden.
Hinweis für Interessierte: Da die Planung für den Aktionstag im Frühling gerade erst startet, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um einzusteigen, bevor die Pflanzsaison voll losgeht.

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