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13.03.2026

19. Gewerbeschau in Schönberg

Datum: Sonntag, 07.06.2026
Uhrzeit: 11:00 – 17:00 Uhr
Ort: Gewerbegebiet Eichkamp, 24217 Schönberg

Besuchen Sie die Schönberger Gewerbeschau!
Regionale Betriebe, Aktionen für Groß und Klein, Informationen und Begegnungen für alle Generationen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Vortrag von Harald Tibus
"Sicherheit innerhalb und außerhalb der eigenen vier Wände" am 19.03.26 ab 15:00 Uhr im Rathaussaal

Foto: Harald Tibus, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Polizeidirektion Kiel, Sprecher der Fachgruppe 5 Kriminalprävention (Landesseniorenrat) und stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates Schönberg.

Trickbetrug im Fokus – Rückblick auf das Gespräch von Harald Tibus mit den Kieler Nachrichten vom 16.10.2019 und aktueller Stand.

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Diskriminierung durch Technikabhängigkeit

Die Gesellschaft wird immer digitaler, viele Dienstleistungen sind nur noch online erreichbar – und wer kein Smartphone oder keinen PC hat, läuft Gefahr, abgehängt zu werden. Das ist für viele Seniorinnen und Senioren eine Form von Diskriminierung durch Technikabhängigkeit.

Hier sind konkrete Möglichkeiten, was man tun kann:


1. Auf analoge Rechte pochen

  • Verwaltungen, Ärzt:innen, Banken müssen auch ohne Internetzugang erreichbar bleiben (telefonisch oder persönlich).
  • Wenn nur noch Online-Zugang möglich ist, kann man sich an die zuständige Aufsichtsbehörde (z. B. Kassenärztliche Vereinigung, Verbraucherzentrale, Stadtverwaltung) wenden.
  • Niemand darf gezwungen werden, ein Smartphone zu besitzen, um z. B. seine Rente zu bekommen oder medizinische Hilfe zu erhalten.

2. Analoge Alternativen nutzen

  • Telefon: Viele Arztpraxen, Behörden und Banken sind weiterhin telefonisch erreichbar.
  • Persönlich vor Ort: Termine lassen sich oft auch am Schalter, in der Praxis oder über ein Bürgerbüro vereinbaren.
  • Postweg: Manche Angelegenheiten (z. B. Rezepte, Überweisungen) können per Brief erledigt werden.

3. Unterstützung organisieren

  • Familie, Nachbarn, Ehrenamtliche können bei Online-Buchungen helfen.
  • Seniorenbüros, Sozialverbände (z. B. VdK, SoVD), Wohlfahrtsverbände (Caritas, AWO, DRK) bieten Hilfen an, teils sogar feste Sprechstunden.
  • Apotheken und manche Stadtteilzentren helfen beim Organisieren von Terminen.

4. Schrittweise digitale Hilfe annehmen (wenn gewünscht)

  • Viele Volkshochschulen, Seniorenvereine oder Kirchengemeinden bieten einfache Handy- oder PC-Kurse an.
  • Spezielle Seniorenhandys mit großen Tasten und einfacher Bedienung können Einstiegshilfen sein, ohne gleich ein „modernes Smartphone“ nutzen zu müssen.

5. Politisch und gesellschaftlich Druck machen

  • Diskriminierung durch Technik darf nicht hingenommen werden.
  • Seniorenvertretungen und Patientenorganisationen setzen sich dafür ein, dass analoge Zugänge verpflichtend bleiben.
  • Beschwerden bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes können helfen, Druck aufzubauen.

👉 Kernaussage:
Seniorinnen und Senioren haben das Recht auf Teilhabe – auch ohne Smartphone oder Internet. Niemand darf ausgeschlossen werden, nur weil er nicht digital unterwegs ist.

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> mehr unter > Alles um Gesundheit > Dienstleistungen fast ausschließlich digital?
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