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12.01.2026

„Helfen Sie uns, die Homepage für Sie zu verbessern!“
Wir haben eine neue Seite für Ihre Rückmeldungen eingerichtet. Ein kurzes Feedback von Ihnen hilft dem Seniorenbeirat dabei, unser Online-Angebot genau auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden.

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„Digitale Exklusion“

Abgehängt ohne Smartphone

„Digitale Exklusion“ – Foto WebMaster

Teilhabe ist kein Privileg der „Online-Welt“ – Wir sind Ihr Sprachrohr!

Haben Sie auch das Gefühl, dass die Welt immer öfter nur noch aus Apps, QR-Codes und Internetadressen besteht? Ob bei der Bank, beim Fahrkartenkauf oder sogar beim Arzt – wer kein Smartphone oder keinen Laptop nutzt, fühlt sich heutzutage oft ausgegrenzt und übersehen.

Wir vom Seniorenbeirat Schönberg sagen deutlich: Das darf nicht sein!

Echte Gemeinschaft und Bürgernähe dürfen nicht an technischen Hürden scheitern. Niemand sollte sich „diskriminiert“ fühlen, nur weil er den analogen Weg bevorzugt. Wir setzen uns dafür ein, dass:

  • Informationen auch auf Papier zugänglich bleiben (z. B. durch Aushänge oder Flyer).
  • Persönliche Ansprechpartner vor Ort erreichbar sind.
  • Die Belange der „Offliner“ bei politischen Entscheidungen in Schönberg gehört werden.

Sie sind uns wichtig – ganz ohne Passwort und Login. Wenn Sie sich durch digitale Barrieren abgehängt fühlen oder Unterstützung im Umgang mit Behörden benötigen, kommen Sie zu uns. Wir sind Ihre Brücke in einer immer digitaleren Welt und sorgen dafür, dass Sie in Schönberg weiterhin eigenständig und gut informiert leben können.

Sprechen Sie uns an – ganz klassisch am Telefon oder im persönlichen Gespräch!


Lesen Sie mehr über die Aktivitäten des Seniorenbeirates Schönberg

> unter > Übrigens … > Jung & Alt in Schönberg


Wenn die Welt um einen herum immer schneller digital wird, fühlen sich Menschen ohne Smartphone oder Laptop oft nicht nur abgehängt, sondern aktiv ausgegrenzt.

Der Seniornbeirat Schönberg zeigt hier die wesentlichen Gründe, warum dieses Gefühl bei Seniorinnen und Senioren so tief sitzt und auch sachlich gerechtfertigt ist.

1. Der Verlust der Autonomie (Selbstständigkeit)

Früher konnte man alles „analog“ erledigen: zur Bank gehen, Fahrkarten am Schalter kaufen oder einen Arzttermin per Telefon vereinbaren. Heute werden diese Wege systematisch erschwert:

  • Banken: Filialen schließen; Überweisungen auf Papier kosten oft extra Gebühren.
  • Bahn: Sparpreise oder bestimmte Ticketarten gibt es oft nur noch über die App.
  • Behörden: Termine beim Amt sind manchmal fast nur noch über Online-Buchungssysteme zu bekommen.
  • Das Ergebnis: Wer kein Gerät hat, wird abhängig von der Hilfe Dritter. Das kratzt am Selbstwertgefühl.

2. Soziale Unsichtbarkeit

Ein Großteil der Kommunikation findet heute in geschlossenen digitalen Räumen statt (z. B. WhatsApp-Gruppen der Familie oder von Vereinen).

  • Informationsfluss: Wer nicht „online“ ist, erfährt oft erst später von kurzfristigen Treffen oder Neuigkeiten.
  • Einsamkeit: Wenn die Enkelkinder Fotos und Videos teilen, bleibt man ohne Smartphone außen vor. Das Gefühl, nicht mehr Teil des modernen Lebens zu sein, wiegt schwer.

3. „Digitalzwang“ statt Wahlfreiheit

Viele Senioren empfinden es als Diskriminierung, dass ihnen die Wahlmöglichkeit genommen wird.

  • Es wird oft so getan, als sei die Nutzung von Technik eine freiwillige Entscheidung. Tatsächlich ist sie aber für viele Bereiche des öffentlichen Lebens (wie z. B. das Einlösen des E-Rezepts in manchen Konstellationen oder das Nutzen von QR-Codes in Restaurants) fast schon eine Voraussetzung.
  • Wer sich bewusst dagegen entscheidet oder es technisch nicht kann, wird wie ein „Bürger zweiter Klasse“ behandelt.

4. Die Sprache der Ausgrenzung

Oft ist es auch die Art und Weise, wie kommuniziert wird. „Besuchen Sie uns auf unserer Webseite“, „Scannen Sie diesen Code“ oder „Laden Sie die App herunter“ – diese Sätze signalisieren: „Wir haben dieses Angebot für Leute gemacht, die Technik nutzen. Wenn du das nicht tust, bist du hier nicht gemeint.“


Das Gefühl der Diskriminierung entsteht nicht aus Sturheit gegenüber der Technik, sondern aus dem Recht auf gesellschaftliche Teilhabe. Wenn lebensnotwendige Dienstleistungen nur noch digital erreichbar sind, ist das eine Form von struktureller Barriere – ähnlich wie eine Treppe für einen Rollstuhlfahrer.

Ein Ansatz für den Seniorenbeirat

Gerade für die Homepage des Seniorenbeirates Schönberg könnte man genau hier ansetzen:

  • Anbieten von „analogen Ankern“ (Telefonnummern, Sprechstunden vor Ort).
  • Verständnis zeigen für die Frustration.
  • Betonen, dass der Beirat die Brücke schlägt zwischen der digitalen Welt und dem persönlichen Kontakt.

Lesen Sie mehr über die Aktivitäten des Seniorenbeirates Schönberg

> unter > Übrigens … > Jung & Alt in Schönberg


Fazit: Gemeinschaft kennt keine digitalen Barrieren

Zusammenfassend lässt sich sagen: Schönberg ist ein Ort, an dem niemand aufgrund seines Alters oder seiner technischen Ausstattung im Abseits stehen sollte.

Mit dem Beratungsangebot „Schüler vermitteln Computerwissen“ haben wir eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die ganz individuell und persönlich dort hilft, wo der Schuh drückt. Gleichzeitig ist es uns als Seniorenbeirat eine Herzensangelegenheit, darauf aufmerksam zu machen, dass Teilhabe ein Grundrecht ist. Ob mit Smartphone oder ohne: Sie gehören dazu.

Unser Versprechen an Sie: Wir setzen uns dafür ein, dass Schönberg eine Gemeinde bleibt, in der das persönliche Wort mehr zählt als ein Mausklick. Wir sind Ihre Brücke zur Verwaltung, Ihre Hilfe im Bürokratie-Dschungel und Ihr Sprachrohr für ein würdevolles, selbstbestimmtes Altern.

Zögern Sie nicht – wir sind für Sie da. Analog, persönlich und von Mensch zu Mensch.

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