19.03.2026
SICHERHEIT INNERHALB UND AUßERHALB DER EIGENEN VIER WÄNDE

Trickbetrug im Fokus – Rückblick auf das Gespräch vom 16.10.2019 und aktueller Stand
Am 16. Oktober 2019 sprach Harald Tibus, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirat Schönberg, mit den Kieler Nachrichten über das Thema „So gerissen sind Trickbetrüger“. Das Interview war ein wichtiger Meilenstein in der kontinuierlichen Aufklärungsarbeit zum Schutz älterer Menschen vor Betrugsdelikten.
Nachfolgend haben wir die Inhalte des damaligen Gesprächs zeitlich aufgearbeitet und zeigen, wie sich das Engagement bis heute weiterentwickelt hat.
Oktober 2019 – Das Interview: Aufklärung als dringende Aufgabe
Im Gespräch machte Harald Tibus deutlich, dass Trickbetrug kein Randphänomen ist, sondern gezielt ältere Menschen ins Visier nimmt. Besonders im Fokus standen damals:
- Der Enkeltrick
Betrüger geben sich als nahe Angehörige aus und bitten in einer angeblichen Notlage um kurzfristige finanzielle Hilfe. - Falsche Polizeibeamte
Täter melden sich telefonisch und behaupten, es gebe Einbrüche in der Nachbarschaft. Wertsachen sollten „zur Sicherheit“ übergeben werden. - Gewinnversprechen und Schockanrufe
Mit emotionalem Druck oder verlockenden Angeboten versuchen Täter, Vertrauen zu gewinnen und Geldforderungen durchzusetzen.
Bereits 2019 betonte Tibus, dass die Maschen immer professioneller und psychologisch ausgefeilter werden. Er erklärte, dass Betrüger gezielt Ängste ausnutzen, Vertrauen erschleichen und ihre Opfer unter Zeitdruck setzen.
Sein Appell war klar: Prävention durch Information ist der beste Schutz.
2020–2023 – Kontinuierliche Sensibilisierung
Auch nach dem Interview blieb das Thema ein Schwerpunkt seiner Arbeit. In Informationsgesprächen und bei Veranstaltungen wurde immer wieder darauf hingewiesen:
- Niemals Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte übergeben
- Bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen
- Rücksprache mit vertrauten Personen halten
- Die echte Polizei fordert niemals Bargeld oder Schmuck zur „Sicherung“ an
Besonders während der Corona-Pandemie entwickelten sich neue Betrugsvarianten – etwa falsche Impftermine oder angebliche Gesundheitsnotlagen. Die Betrüger passten ihre Geschichten stets an aktuelle gesellschaftliche Situationen an.
2024–2025 – Neue Betrugsformen im digitalen Zeitalter
In den letzten Jahren verlagerte sich ein Teil der Kriminalität zunehmend ins Digitale:
- Betrugsversuche über Messenger-Dienste („Hallo Mama/Papa, ich habe eine neue Nummer“)
- Phishing-Mails und gefälschte Webseiten
- Betrug im Zusammenhang mit Online-Banking
Harald Tibus weist seither verstärkt darauf hin, dass Sicherheit nicht nur an der Haustür beginnt, sondern auch am Telefon und im Internet.
19.03.2026 – Ausblick: Vortrag zur Sicherheit im Alltag
Am 19. März 2026 wird Harald Tibus als Referent der Veranstaltung
„SICHERHEIT INNERHALB UND AUßERHALB DER EIGENEN VIER WÄNDE“ auftreten.
In diesem Vortrag werden unter anderem folgende Themen behandelt:
- Aktuelle Betrugsmaschen
- Schutz vor Haustürgeschäften
- Verhalten bei verdächtigen Anrufen
- Sicherheit unterwegs
- Digitale Vorsichtsmaßnahmen
Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren praxisnah zu informieren, Unsicherheiten abzubauen und konkrete Handlungsempfehlungen zu geben.
Fazit
Das Gespräch vom 16.10.2019 war kein einmaliger Beitrag, sondern der Beginn einer fortlaufenden Informationsarbeit. Trickbetrüger verändern ihre Methoden – doch Aufklärung, Aufmerksamkeit und gegenseitige Unterstützung bleiben die wirksamsten Mittel dagegen.
Der Seniorenbeirat setzt sich weiterhin aktiv dafür ein, die Sicherheit älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger zu stärken.
Bleiben Sie wachsam – und sprechen Sie über verdächtige Situationen. Gemeinsam sind wir stärker.

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