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01.10.2026

Wünsche-, Ideen- und Sorgen-Briefkasten

Ihre Meinung zählt!

Der Seniorenbeirat Schönberg hat ein offenes Ohr für Ihre Wünsche, Ideen und Sorgen. Teilen Sie uns mit, was Sie bewegt und helfen Sie mit, Schönberg noch seniorenfreundlicher zu gestalten.

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Das gefällt uns nicht!

Der Seniorenbeirat Schönberg schaut hin: Kritik verstehen wir nicht als Angriff, sondern als Anstoß für mehr Rücksicht, Sicherheit und Barrierefreiheit in unserem Ostseebad. (Bild: WebMaster)

Hinschauen, ansprechen und gemeinsam besser machen

Auch in einem schönen Ort wie unserem Ostseebad Schönberg gibt es Dinge, die uns auffallen und von denen wir sagen müssen:

Das gefällt uns nicht!

Mit dieser Seite möchte der Seniorenbeirat Schönberg auf Situationen und Zustände aufmerksam machen, die aus unserer Sicht verbessert werden sollten. Dabei geht es uns ausdrücklich nicht darum, einzelne Menschen, Einrichtungen, Unternehmen, die Verwaltung, Mitglieder der Gemeindevertretung oder andere Verantwortliche anzugreifen, zu beleidigen oder öffentlich an den Pranger zu stellen.

Wir möchten vielmehr hinschauen, auf Probleme aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen.


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Wir sagen unsere Meinung – sachlich und respektvoll

Der Seniorenbeirat versteht diese Seite als Möglichkeit, seine Meinung zu Angelegenheiten zu äußern, die ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und letztlich alle Bürgerinnen und Bürger Schönbergs betreffen können.

Wir möchten Probleme sachlich benennen und aus unserer Sicht bewerten. Kritik soll dabei niemals Selbstzweck sein. Wo wir etwas kritisieren, wünschen wir uns vor allem eines: eine Verbesserung der Situation.

Manchmal sind es große Dinge. Manchmal sind es scheinbare Kleinigkeiten. Für einen Menschen mit Rollator, Rollstuhl, Sehbehinderung oder eingeschränkter Beweglichkeit kann eine vermeintliche Kleinigkeit jedoch zu einem erheblichen Hindernis werden.

Barrierefreiheit darf keine Nebensache sein

Besonders aufmerksam schauen wir deshalb auf die Barrierefreiheit in unserem Ort.

Was für viele Menschen kaum auffällt, kann für andere darüber entscheiden, ob sie überhaupt selbstständig am öffentlichen Leben teilnehmen können.

Ein nicht abgesenkter Bordstein, ein schwer zugänglicher Eingang, eine fehlende Sitzmöglichkeit, ein Hindernis auf dem Gehweg oder eine nicht barrierefrei erreichbare Einrichtung kann für Menschen mit Behinderungen und für mobilitätseingeschränkte Seniorinnen und Senioren ein echtes Problem darstellen.

Wenn wir solche Dinge feststellen, möchten wir sie auf dieser Seite ansprechen.

Nicht, um jemanden dafür verantwortlich zu machen oder bloßzustellen, sondern mit der Frage:

Können wir das in Schönberg nicht besser machen?

Manches müsste eigentlich selbstverständlich sein

Es gibt aber auch Verhaltensweisen und Situationen, für die es keiner besonderen Betrachtung aus Sicht älterer Menschen bedarf.

Wenn beispielsweise

  • Gehwege bei Schnee und Eis nicht ausreichend geräumt werden,
  • Hecken und Sträucher so weit auf den Gehweg wachsen, dass Fußgängerinnen und Fußgänger behindert werden,
  • Hundekot auf Gehwegen oder öffentlichen Flächen zurückgelassen wird,
  • Fahrzeuge im absoluten Halteverbot abgestellt werden,
  • Gehwege, abgesenkte Bordsteine oder wichtige Zugänge zugeparkt werden,
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht eingehalten werden oder
  • durch Gedankenlosigkeit vermeidbare Hindernisse und Gefahren entstehen,

dann betrifft das nicht ausschließlich Seniorinnen und Senioren.

Es betrifft uns alle.

Für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Personen mit Rollator oder Rollstuhl und Eltern mit Kinderwagen können die Folgen allerdings besonders schwerwiegend sein.

Kritik ist kein persönlicher Angriff

Uns ist wichtig, zwischen einer Kritik an einem Zustand oder Verhalten und einem Angriff auf einen Menschen zu unterscheiden.

Wir wollen auf dieser Seite keine „Sündenböcke“ suchen.

Wir wollen keine Menschen vorführen.

Wir wollen niemanden beleidigen.

Und wir wollen niemandem böse Absichten unterstellen.

Wir werden deshalb versuchen, unsere Hinweise so zu formulieren und gegebenenfalls bildlich darzustellen, dass das Problem und nicht die Person im Mittelpunkt steht.

Unsere Beiträge geben die Einschätzung des Seniorenbeirates wieder. Wir verstehen sie als sachliche Meinungsäußerung und als Beitrag zu einer offenen Diskussion darüber, was in unserem Ort verbessert werden könnte.

Nicht nur kritisieren – auch Veränderungen zeigen

Zu einer fairen Betrachtung gehört für uns noch etwas anderes:

Wenn ein von uns angesprochenes Problem beseitigt wurde, möchten wir auch darüber berichten.

Aus einem „Das gefällt uns nicht!“ kann schließlich ein „Das gefällt uns jetzt!“ werden.

Wenn beispielsweise ein Hindernis beseitigt, eine Gefahrenstelle entschärft, ein Zugang barrierefrei gestaltet oder eine andere Verbesserung vorgenommen wurde, verdient auch das Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Denn unser Ziel ist nicht die Kritik.

Unser Ziel ist die Verbesserung.

Gemeinsam für ein rücksichtsvolles Schönberg

Schönberg ist unser gemeinsamer Lebensraum. Ein rücksichtsvolles Miteinander beginnt oft bei ganz alltäglichen Dingen.

Ein freier Gehweg, eine geschnittene Hecke, beseitigter Hundekot, angepasste Geschwindigkeit, ein nicht zugeparkter Übergang oder ein geräumter und sicherer Gehweg können einen großen Unterschied machen.

Was für den einen selbstverständlich erscheint, kann für einen anderen Menschen Voraussetzung dafür sein, selbstständig und sicher unterwegs sein zu können.

Deshalb werden wir auch künftig hinschauen und – wenn wir es für notwendig halten – sagen:

„Das gefällt uns nicht!“

Nicht um jemanden zu ärgern.

Nicht um jemanden anzugreifen.

Sondern weil wir möchten, dass Schönberg für Seniorinnen und Senioren, für Menschen mit Behinderungen und für alle Bürgerinnen und Bürger ein lebenswerter, sicherer und möglichst barrierefreier Ort bleibt und wird.

Ihr Seniorenbeirat Schönberg

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