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30.08.2025

Neue Betrugsmasche über „WhatsApp“
Schönberg/Kreis Plön

Wir, der Seniorenbeirat Schönberg, möchten vor einer besonders hinterhältigen Betrugsmasche über WhatsApp warnen.

Der Trick funktioniert so:

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> mehr unter > Thema Sicherheit > Telefonbetrug > Täuschung per WhatsApp

Vermüllte Glascontainer

Glascontainer sind nicht für Restmüll bestimmt. In Glascontainer gehören ausschließlich leere Glasverpackungen wie Getränkeflaschen und Konservengläser, getrennt nach Farben (weiß, braun, grün). Restmüll, wie Trinkgläser, Porzellan, Keramik, Glühbirnen, Fensterglas und sonstiger Resthausmüll, gehört in die Restmülltonne.

Hausmüllentsorgung (08.08.2025)
Foto: WebMaster

Dass Altkleider- und Schuhcontainer nicht mehr regelmäßig geleert werden, kann mehrere Gründe haben. Hier sind die häufigsten Ursachen:

1. Rückgang der Nachfrage nach Altkleidern

  • Überangebot: In vielen Regionen gibt es deutlich mehr gespendete Kleidung, als tatsächlich weiterverwendet oder verkauft werden kann.
  • Wirtschaftliche Gründe: Der internationale Markt für Secondhand-Kleidung ist eingebrochen – z. B. durch steigende Transportkosten oder Importbeschränkungen in Abnehmerländern.

2. Probleme mit den Entsorgungsfirmen

  • Vertragskündigung oder Insolvenz: Mancher Betreiber (z. B. gemeinnützige Organisationen oder private Firmen) hat den Betrieb eingestellt.
  • Personal- oder Logistikprobleme: Fahrermangel oder defekte Fahrzeuge können dazu führen, dass Container nicht regelmäßig geleert werden.

3. Missbrauch und Verschmutzung

Hausmüllentsorgung (08.08.2025)
Foto: WebMaster
  • Illegale Entsorgung: Viele Menschen werfen Müll, nasse Kleidung oder Elektroschrott in die Container, wodurch die gesamte Ladung unbrauchbar wird.
  • Verunreinigung: Wenn Container oft mit Müll vermischt werden, ist die Entsorgung teurer oder gar nicht mehr wirtschaftlich.

4. Kommunale Entscheidungen

  • Neue Entsorgungsrichtlinien: Manche Städte reduzieren Containerstandorte oder beenden Kooperationen mit bestimmten Trägern.
  • Umstellung auf andere Sammelsysteme: Einige Kommunen setzen inzwischen auf Abgabe in Wertstoffhöfen oder gezielte Spendenaktionen.

Glascontainer sind nicht für Restmüll bestimmt. In Glascontainer gehören ausschließlich leere Glasverpackungen wie Getränkeflaschen und Konservengläser, getrennt nach Farben (weiß, braun, grün). Restmüll, wie Trinkgläser, Porzellan, Keramik, Glühbirnen, Fensterglas und sonstiger Resthausmüll, gehört in die Restmülltonne.

In den Altkleider- und Schuhcontainer gehören nur Dinge, die noch tragbar oder zumindest weiterverwertbar sind. Wichtig ist, dass alles sauber, trocken und in Tüten verpackt eingeworfen wird.

Darf hinein:

  • Kleidung (Hosen, Röcke, Kleider, Hemden, Pullover, T-Shirts, Jacken, Mäntel)
  • Unterwäsche und Socken (sauber, intakt)
  • Schuhe (paarweise gebündelt, am besten zusammengebunden)
  • Bettwäsche, Tischwäsche, Gardinen
  • Handtücher
  • Hüte, Mützen, Schals, Handschuhe
  • Taschen, Rucksäcke, Gürtel

Darf nicht hinein (gehört in den Restmüll oder Sperrmüll):

  • Stark verschmutzte oder nasse Kleidung
  • Kaputte, zerrissene, unbrauchbare Textilien
  • Teppiche
  • Matratzen, Kissen, Decken mit Füllungen
  • Stoffreste, Schneiderabfälle
  • Lederreste
  • Müll oder sonstiger Unrat

👉 Faustregel: Alles, was man selbst noch anziehen würde oder was noch weitergegeben werden könnte, ist geeignet.


Seniorinnen und Senioren kommen nicht mehr an vermüllte Glascontainer. Was ist zu tun?

Das ist ein wichtiges Thema – viele Städte und Gemeinden kennen das Problem, dass Glascontainer zugestellt oder verdreckt sind und gerade ältere Menschen dann nicht mehr drankommen.

👉 Mögliche Lösungen / Maßnahmen:

  1. Meldung an die Stadt, Gemeinde oder den Entsorger
    • Vermüllte Container sollten sofort beim zuständigen Abfallwirtschaftsbetrieb oder Ordnungsamt gemeldet werden (oft gibt es dafür eine Telefonnummer, E-Mail oder sogar eine Abfall-App).
    • So können Reinigung oder Leerung schneller erfolgen.
  2. Hilfsangebote organisieren
    • Manche Gemeinden, Nachbarschaftsinitiativen oder Wohlfahrtsverbände bieten Hilfe beim Entsorgen an (z. B. Ehrenamtliche oder Hausmeisterdienste).
    • Auch Nachbarn oder Angehörige können unterstützen – oft hilft schon eine kleine Absprache im Haus oder Viertel.
  3. Alternative Entsorgungsmöglichkeiten
    • Viele Wertstoffhöfe oder Recyclinghöfe nehmen Glas ebenfalls an – dort ist es meist besser organisiert.
    • Manche Städte prüfen auch Holsysteme für Senioren, bei denen Glas oder Wertstoffe auf Anfrage abgeholt werden.

👉 Kurzfristig: Melden und Nachbarschaftshilfe nutzen.
👉 Langfristig: Druck auf die Kommune, damit die Standplätze regelmäßig gereinigt und seniorenfreundlicher gestaltet werden.


Nein, so auch nicht!

Schadstoffe und Farben und ähnliche gefährliche Stoffe dürfen nicht

  • in den Hausmüll,
  • in die Natur,
  • auf öffentlichen Parplätzen gelagert
  • oder in die Kanalisation gelangen.
  • Sie müssen getrennt entsorgt werden.

👉 Übliche Abgabestellen sind:

  • Schadstoffsammelstellen der Städte oder Landkreise (oft auf dem Recycling- oder Wertstoffhof).
  • Mobile Schadstoffsammlung (umherfahrende Sammelwagen, die zu festen Terminen in Wohngebieten stehen).
  • Fachhandel: Manche Baumärkte oder Händler nehmen alte Farben, Lacke oder bestimmte Chemikalien zurück.

💡 Wichtig:

  • Flüssige Farben, Lacke, Lösungsmittel, Reiniger, Spraydosen → gehören zum Schadstoffmobil oder zur Sonderabfall-Sammelstelle.
  • Ausgehärtete Wandfarbe (getrocknet!) → kann in den Restmüll gegeben werden, da sie dann als „Bauschutt“ gilt und nicht mehr als Gefahrstoff.

Schadstoffe sind gefährliche Stoffe, die nicht über den Restabfall entsorgt werden dürfen. Zu Schadstoffen zählen zum Beispiel: Farben, Lacke, Batterien, Energiesparlampen, Feuerlöscher, Leuchtstoffröhren, Medikamente, Reinigungsmittel, Spraydosen mit Resten und so weiter.

Sie können Ihre Schadstoffe in einer haushaltsüblichen Menge bis zirka 20 kg und auch Elektrokleingeräte von März bis Dezember zu folgenden Zeiten kostenfrei abgeben:

Schönberg, Großparkplatz Rathaus
jeden 3. Freitag von 16.30 bis 18.00 Uhr

Plön, Behler Weg 21a
jeden 1. Samstag von 10.30 bis 12.00 Uhr

Heikendorf, Parkplatz am Schulredder
jeden 2. Freitag von 13.30 bis 15.00 Uhr

Preetz, Castöhlenweg (Buswendeplatz)
jeden 2. Freitag von 16.30 bis 18.00 Uhr

Lütjenburg, Kieler Straße, Parkplatz Sportheim
jeden 3. Freitag von 14.00 bis 15.30 Uhr


So sollte es eigentlich immer aussehen! Der Platz wurde vom Hausmüll befreit (09.08.2025)
Foto: WebMaster

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